Die Globalisierung brachte gerade auch den Industrieländern mehr Wohlstand: Jeder Einwohner Österreichs hat etwa 1.080 Euro im Jahr mehr zur Verfügung.
Befürworter des Freihandels verweisen gerne auf die Erfolge der Globalisierung in der Armutsbekämpfung. Kritiker argumentieren, dass der Erfolg der Schwellenländer auf Kosten des Wohlstands der westlichen Welt geht. Wie sich die Einkommensgewinne aus der Globalisierung seit den 1990er-Jahren tatsächlich verteilen, zeigt unsere Grafik. Die Globalisierung brachte gerade auch den Industrieländern mehr Wohlstand: Jeder Einwohner Österreichs hat etwa 1.080 Euro im Jahr mehr zur Verfügung. Die höchsten Einkommensgewinne wurden zwar in den westlichen Ländern erzielt, in China und Indien sind die Einkommen der Einwohner aber ebenfalls kräftig gestiegen – und diese Steigerungen machen dort den entscheidenden Unterschied aus zwischen bitterster Armut und der Chance auf eine bessere Zukunft.
Einkommen österreichischer Pensionisten im EU-Vergleich mit Erwerbstätigen
Irgendwann schlage die Mathematik die Ideologie, sagte AMS-Chef Johannes Kopf zuletzt in der ORF-„Pressestunde“ und sprach sich für ein höheres Pensionsantrittsalter aus.
Bruttoschulden des Gesamtstaats, in Prozent des BIP
Zweimal im vergangenen Jahrhundert schossen die Staatsschulden der Industrieländer nach oben: im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. 1946 lagen sie bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. Heute sind es rund 113 Prozent.
Erwerbspersonen in Prozent der Bevölkerung, nach Alter, im Jahr 2024
Mit 62 in den Ruhestand, mit 65 kommt der Anreiz. Die von der Dreierkoalition eingeführte Aktivpension ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
Sechs Prozentpunkte teurer als der Euroraum – trotz jahrelanger Preisbremsen.
Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Preiseingriffen versucht, die Teuerung zu dämpfen. Von Preisbremsen bis hin zu Eingriffen in einzelne Märkte.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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