Corona

Was die Kurzarbeit kostet

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Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wurden vergangene Woche bis inklusive Ostermontag verlängert. Um den wirtschaftlichen Folgen entgegen zu wirken, hat die Bundesregierung umfangreiche Liquiditätshilfen versprochen und ein neues Modell der Kurzarbeit vorgestellt, die sogenannte „Corona-Kurzarbeit“. 400 Millionen Euro sollen dafür vorerst zur Verfügung stehen. Das neue Modell ist allen Unternehmen zugänglich – unabhängig von Branche und Größe. Eine Grafik der Agenda Austria zeigt, was die Steuerzahler dieses Modell kosten wird. Je nachdem, wie viele Unternehmen in welchem Ausmaß davon Gebrauch machen. 

Wenn 50 Prozent der Arbeitnehmer das neue Modell in Anspruch nehmen und die Arbeitsleistung um die Hälfte reduzieren, liegen die wöchentlichen Kosten bei knapp 300 Millionen Euro. Werden ein Viertel der Beschäftigten mit einer Arbeitsreduktion von 90 Prozent in Kurzarbeit geschickt, fallen für den Staat kosten in Höhe von 400 Millionen Euro an – pro Woche. 

„Die Anmeldung sollte unbürokratisch und leicht sein, damit die Kurzarbeit eine echte Alternative zur sonst drohenden Arbeitslosigkeit ist. Das wird teuer sein, umso wichtiger ist es, daran zu arbeiten, dass der Ausnahmezustand bald beendet werden kann“, sagt Dénes Kucsera, Arbeitsmarktexperte der Agenda Austria.

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© 2020 Agenda Austria
Was die Kurzarbeit kostet / 23.03.2020
https://www.agenda-austria.at/grafiken/was-die-kurzarbeit-kostet/

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