Das Beteiligungsportfolio des Bundes ist gewaltig.
Zu den wichtigsten gehören die ÖBB, die ASFINAG und natürlich die ÖBAG, zu der man auch den Verbund rechnen muss. Zur ÖBAG gehören auch noch Post, A1 Telekom und die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die hier nicht aufgeführt sind. Ebenfalls nicht in der Grafik ist Österreichische Nationalbank (OeNB) und eine Reihe weiterer kleinerer Beteiligungen.
Nicht alles davon ist gleichermaßen gut in privater Hand vorstellbar. Bei Strom-, Bahn- oder Glasfasernetzen gibt es gute ökonomische Argumente für staatliches Eigentum. Umgekehrt sind in anderen Ländern aber sogar die Notenbanken, Arbeitsvermittlungen oder Universitäten sehr viel stärker privat als in Österreich.
Unsere neue Publikation „Alles muss raus!“ liefert die Einordnung zum Privatisierungspotential in Österreich – mit internationalen Vergleichen, klaren Kriterien und konkreten Optionen. Jetzt reinlesen.
In keinem anderen EU-Land diesseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs gehört ein so hoher Anteil der Wirtschaft der öffentlichen Hand wie in Österreich.
Über 5.600 Unternehmen werden in Österreich von der öffentlichen Hand kontrolliert.
Die ÖBAG liefert dem Bund Jahr für Jahr hohe Dividenden – auf den ersten Blick klingt das nach guten Nachrichten.
Das Portfolio der ÖBAG war Ende 2025 rund 30 Milliarden Euro wert.
Ist das Budget knapp, sprießen Ideen für neue oder noch höhere Steuern aus dem Boden wie Unkraut.
Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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