Das Beteiligungsportfolio des Bundes ist gewaltig.
Zu den wichtigsten gehören die ÖBB, die ASFINAG und natürlich die ÖBAG, zu der man auch den Verbund rechnen muss. Zur ÖBAG gehören auch noch Post, A1 Telekom und die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die hier nicht aufgeführt sind. Ebenfalls nicht in der Grafik ist Österreichische Nationalbank (OeNB) und eine Reihe weiterer kleinerer Beteiligungen.
Nicht alles davon ist gleichermaßen gut in privater Hand vorstellbar. Bei Strom-, Bahn- oder Glasfasernetzen gibt es gute ökonomische Argumente für staatliches Eigentum. Umgekehrt sind in anderen Ländern aber sogar die Notenbanken, Arbeitsvermittlungen oder Universitäten sehr viel stärker privat als in Österreich.
Unsere neue Publikation „Alles muss raus!“ liefert die Einordnung zum Privatisierungspotential in Österreich – mit internationalen Vergleichen, klaren Kriterien und konkreten Optionen. Jetzt reinlesen.
Ein neues Lohntransparenzgesetz soll für mehr Fairness sorgen – produziert aber vor allem mehr Bürokratie. Der administrative Aufwand für Unternehmen wächst weiter, ohne dass damit die eigentlichen Ursachen des Gender Pay Gap adressiert werden.
Um sich einen Liter Benzin kaufen zu können, müssen insgesamt 3,34 Euro erwirtschaftet werden. Doch in das eigentliche Produkt fließt nur ein kleiner Teil: 85 Cent entfallen auf den Benzin-Nettopreis und 2,49 Euro bestehen aus Steuern und Abgaben.
Was für Autofahrer ein Schock ist, ist für den Staat ein gutes Geschäft. Fließt ein Liter Super für 1,70 Euro in den Tank, gehen etwa 48,2 Cent Mineralölsteuer, rund 12,5 Cent CO₂-Abgabe und rund 28 Cent Mehrwertsteuer an den Staat.
Der Angriff auf den Iran hat die europäischen Gaspreise kurzzeitig in die Höhe katapultiert – ein Schock, der aber nur von relativ kurzer Dauer sein könnte.
In weiten Teilen der Sozialdemokratie wächst die Überzeugung, die Höchstbeitragsgrundlage bei den Krankenkassen zu streichen. Die Idee hinter dem sperrigen Begriff: Wer mehr verdient, muss keine zusätzlichen Sozialversicherungsbeiträge bezahlen.
Viele studieren Geisteswissenschaften und Künste, obwohl die Einstiegsgehälter niedriger sind und der Weg in den ersten Job im Schnitt überdurchschnittlich lange dauert.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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