Das Bild von der finanziell ausgehungerten Bildung entspricht nicht der Wirklichkeit. Allein die öffentlichen Ausgaben für die Universitäten haben sich in nur 15 Jahren verdoppelt.
Auf allen Bildungsstufen sind die Etats deutlich stärker gewachsen als die allgemeinen Preise. Die staatlichen Ausgaben für die Universitäten stiegen von knapp zwei Milliarden Euro im Jahr 2000 auf über vier Milliarden Euro für das Jahr 2015. Also eine nominelle Verdopplung des Budgets in 15 Jahren. Im selben Zeitraum lag die Teuerungsrate bei 34 Prozent, sodass die reale Steigerung für die Universitäten bis 2015 knapp 55 Prozent beträgt. Damit haben die Universitäten alle anderen Bildungseinrichtungen wie die allgemeinbildenden und die berufsbildenden höheren Schulen, vor allem aber die Pflichtschulen weit hinter sich gelassen.
Die österreichischen Tariflöhne sind jenen der Eurozone in den vergangenen Jahren rasant davongezogen.
Jahrelang profitierte Österreich von der Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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