Österreicher arbeiten im Schnitt 37,6 Jahre. Damit arbeiten sie zwar mehr als der durchschnittliche EU-Bürger, aber fünf Jahre weniger als die Schweizer, über vier Jahre weniger als die Schweden und auch deutlich kürzer als die Dänen und Deutschen.
Diese Werte basieren darauf, wie lange heute 15-Jährige voraussichtlich in ihrem Leben arbeiten werden – ausgehend von Ausbildungsdauer und dem prognostizierten Pensionsantritt. Die Statistik zeigt auch, dass die erwartete Dauer des Arbeitslebens in den vergangenen Jahren angestiegen ist. 2010 waren es in der EU noch 34,6 Jahre und in Österreich 36 Jahre. Im langfristigen Trend ist die Arbeitszeit aber dennoch rückläufig. 1971 wurde hierzulande im Schnitt noch 45 Jahre gearbeitet. Die Dauer eines Arbeitslebens ist zwischen den Ländern Europas zudem immens unterschiedlich. Während im Norden deutlich länger gearbeitet wird, sind es im Süden nur knapp über 30 Jahre. Absolutes Schlusslicht ist das Nicht-EU-Land Türkei mit 29,3 Jahren.
Tatsächlich geleistete Arbeitsstunden pro Woche der unselbstständigen Beschäftigten, Index (2004 = 100)
Kurze Arbeitszeiten werden häufiger, lange seltener.
Zahl der erstzugelassenen Studierenden an öffentlichen Universitäten in Österreich von 2003 bis 2025
In Österreich ist studieren praktisch kostenlos und für jeden zugänglich. Abgesehen vom überschaubaren Beitrag zur Hochschülervertretung von 26,20 Euro pro Semester tragen Studierende hierzulande so gut wie nichts zur Finanzierung ihrer Ausbildung bei.
Durchschnittlich geleistete Arbeitsstunden je Angestellten, in Stunden pro Jahr.
Nach einem jahrzehntelangen Rückgang der durchschnittlichen Arbeitszeit ist sie 2025 wieder auf 1.374 Stunden pro Jahr geklettert - von einem (durch Corona verstärkten) Tief von 1.320 Stunden im Jahr 2020.
Durchschnittliche Anzahl der Einwohner pro Bezugsperson von Mindestsicherung oder Sozialhilfe, im Jahr 2024
Österreichweit beziehen mehr als 200.000 Menschen Mindestsicherung. Wenig überraschend: In Wien ist die Dichte mit Abstand am höchsten.
Prognose des Bruttofinanzierungsbedarfs im Jahr 2036, in Prozent des BIP
Die Warnsignale für Österreichs Staatsfinanzen verdichten sich.
Die österreichischen Tariflöhne sind jenen der Eurozone in den vergangenen Jahren rasant davongezogen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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