Österreicher arbeiten im Schnitt 37,6 Jahre. Damit arbeiten sie zwar mehr als der durchschnittliche EU-Bürger, aber fünf Jahre weniger als die Schweizer, über vier Jahre weniger als die Schweden und auch deutlich kürzer als die Dänen und Deutschen.
Diese Werte basieren darauf, wie lange heute 15-Jährige voraussichtlich in ihrem Leben arbeiten werden – ausgehend von Ausbildungsdauer und dem prognostizierten Pensionsantritt. Die Statistik zeigt auch, dass die erwartete Dauer des Arbeitslebens in den vergangenen Jahren angestiegen ist. 2010 waren es in der EU noch 34,6 Jahre und in Österreich 36 Jahre. Im langfristigen Trend ist die Arbeitszeit aber dennoch rückläufig. 1971 wurde hierzulande im Schnitt noch 45 Jahre gearbeitet. Die Dauer eines Arbeitslebens ist zwischen den Ländern Europas zudem immens unterschiedlich. Während im Norden deutlich länger gearbeitet wird, sind es im Süden nur knapp über 30 Jahre. Absolutes Schlusslicht ist das Nicht-EU-Land Türkei mit 29,3 Jahren.
Einkommen österreichischer Pensionisten im EU-Vergleich mit Erwerbstätigen
Irgendwann schlage die Mathematik die Ideologie, sagte AMS-Chef Johannes Kopf zuletzt in der ORF-„Pressestunde“ und sprach sich für ein höheres Pensionsantrittsalter aus.
Bruttoschulden des Gesamtstaats, in Prozent des BIP
Zweimal im vergangenen Jahrhundert schossen die Staatsschulden der Industrieländer nach oben: im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. 1946 lagen sie bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. Heute sind es rund 113 Prozent.
Erwerbspersonen in Prozent der Bevölkerung, nach Alter, im Jahr 2024
Mit 62 in den Ruhestand, mit 65 kommt der Anreiz. Die von der Dreierkoalition eingeführte Aktivpension ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
Sechs Prozentpunkte teurer als der Euroraum – trotz jahrelanger Preisbremsen.
Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Preiseingriffen versucht, die Teuerung zu dämpfen. Von Preisbremsen bis hin zu Eingriffen in einzelne Märkte.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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