Zwischen 2012 und 2017 sind die Wohnkosten deutlich stärker gestiegen als die Inflation. Verantwortlich für die teureren Mieten sei in erster Linie der Anstieg der Nettomieten im privaten Wohnbau, wie die SPÖ gerne betont. Eine Analyse der Agenda Austria zeigt, dass die Wohnkosten nicht nur im privaten Bereich, sondern in allen Segmenten gestiegen sind. Im privaten Bereich kletterten die Mieten pro Quadratmeter um knapp 24 Prozent nach oben, im Gemeindebau gab es einen Anstieg um 20 Prozent. Die allseits geforderte Mietpreisbremse kann speziell in Ballungsräumen zu einer Verschärfung der Wohnungsnot führen, weil dadurch weniger Wohnraum geschaffen wird. Stattdessen braucht es eine Politik, die dafür sorgt, dass passender und flexibler gebaut wird, wie wir von der Agenda Austria meinen.
Jahrelang profitierte Österreich von der Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
Wer sich im Winterurlaub in die langen Schlangen der Skilifte einreihen musste, konnte den Eindruck gewinnen, dass der österreichische Tourismus wieder so richtig brumme. Doch der Schein trügt.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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