In den vergangenen zehn Jahren hat sich der österreichische Bankensektor sichtbar verkleinert, wie sich an der Bilanzsumme – also den gesamten Vermögenswerten der Kreditinstitute – ablesen lässt. Diese war zum Jahresende 2017 inflationsbereinigt um knapp 30 Prozent kleiner als noch 2008. Der Mitarbeiterstand hingegen hat sich weniger dramatisch entwickelt. Die Banken beschäftigen heute um rund 6.600 Menschen weniger als noch im Jahr 2008. Die Pleite von Lehman Brothers, die darauffolgende Finanzkrise und die verschärften Regularien haben die österreichischen Banken zu einem drastischen Anpassungsprozess gezwungen. Im Jahr 2018 gibt es immer noch große Herausforderungen, von der Digitalisierung bis hin zum anhaltenden Niedrigzinsumfeld.
Jahrelang profitierte Österreich von der Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
Wer sich im Winterurlaub in die langen Schlangen der Skilifte einreihen musste, konnte den Eindruck gewinnen, dass der österreichische Tourismus wieder so richtig brumme. Doch der Schein trügt.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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