Österreich liegt mit 31 Prozent Zustimmung leicht über dem EU-Schnitt.
Österreich übernimmt den EU-Ratsvorsitz zu einem Zeitpunkt, an dem sich viele Bürger offensichtlich eine politische Richtungsänderung wünschen. Laut Eurobarometer sehen nur 28 Prozent die Entwicklung der Union positiv. 47 Prozent der EU-weit Befragten geben an, dass sich die Dinge in der EU in die falsche Richtung entwickeln. Spitzenreiter in der Negativ-Beurteilung sind übrigens die Griechen: 69 Prozent sind der Meinung, dass die EU den falschen Kurs gewählt habe. In Frankreich äußerten sich 58 Prozent in diesem Sinne, in Italien 50 Prozent. Das positivste Bild haben die Iren, Österreich liegt leicht über dem EU-Schnitt. An vorderster Stelle der dringlichsten Sorgen stehen für die Europäer Einwanderung (39 Prozent), Terrorismus (38 Prozent) und die wirtschaftliche Situation (17 Prozent).
Auszahlungen des Bundes in Prozent der Einnahmen
Der deutsche Kanzlerwechsel weckte speziell in Österreich die Hoffnung, dass Europas Konjunkturmotor bald wieder anspringt. Auch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer beschwor die Chance der deutschen Investitionen für die heimische Wirtschaft. Vom erhofften Wachstum ist derweilen wenig zu sehen.
Schätzung, in Euro, pro Wahlberechtigten
Österreich leistet sich im europäischen Vergleich die mit Abstand teuerste Parteienförderung.
Schuldenquote, im ersten Quartal 2026
Österreichs Schuldenstand hat den EU-Schnitt überholt. Wenn wir so weitermachen, werden wir auch bald zu den überdurchschnittlich hoch verschuldeten Euro-Ländern gehören.
Zahl der erstzugelassenen Studierenden an öffentlichen Universitäten in Österreich von 2003 bis 2025
In Österreich ist studieren praktisch kostenlos und für jeden zugänglich. Abgesehen vom überschaubaren Beitrag zur Hochschülervertretung von 26,20 Euro pro Semester tragen Studierende hierzulande so gut wie nichts zur Finanzierung ihrer Ausbildung bei.
Eine neue Auswertung zeigt, wie sich die Rechtfertigung für Industriepolitik in den USA, China und der EU seit 2009 verschoben hat – und die Richtung ist eindeutig.
Zahl der Unternehmen unter den Top-100 (nach Marktkapitalisierung zum jeweiligen Jahresende) zwischen 2008 und 2026 in den USA, Europa und Asien-Pazifik
Europa verliert im globalen Wettbewerb um die größten Unternehmen zunehmend an Boden. Während die Zahl nordamerikanischer und asiatischer Konzerne unter den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt steigt, ist Europas Anteil seit Jahren rückläufig.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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