Österreich ist ein Hochsteuerland. Die Debatte um die Senkung der Lohnnebenkosten wurde nach einem kurzen politischen Aufschrei sofort wieder abgewürgt. Doch auch ohne Kürzung von Sozialleistungen ist eine Senkung der Lohnnebenkosten machbar. So zeigt eine Agenda Austria-Berechnung, dass Arbeit nur in wenigen Ländern stärker belastet ist.
„Für unsere Standortattraktivität ist das natürlich ein fatales Signal, das Problem der zu hohen Arbeitskosten wird in Zukunft eher zu- als abnehmen“, warnt Agenda Austria-Ökonom Hanno Lorenz. Die Arbeitskosten sind fast nirgendwo höher als hierzulande und steigen schneller als in anderen vergleichbaren Ländern. So zahlt ein heimischer Durchschnittsverdiener mit einem Bruttogehalt von knapp 68.000 Euro mehr als 32.000 Euro Abgaben an den Staat, netto bleiben ihm nur 36.000 Euro. Auch ohne den Sozialstaat auf Diät zu setzen, verfügen beispielsweise die Dänen oder die Schweden über einen nicht minder guten Wohlfahrtsstaat als die Österreicher. Den Dänen bleibt dabei ein deutlich höheres Netto bei ähnlichen Kosten und den Schweden deutlich weniger Kosten bei einem ähnlichen Netto. „Eine Senkung der Arbeitskosten wäre der Regierung dringend zu empfehlen. Angesichts der weiterhin starken Preissteigerungen und den vollzogenen Lohnerhöhungen könnte die Regierung mit einer Senkung der Abgaben auf Arbeit zudem den Anstieg der Arbeitskosten reduzieren und die Attraktivität des Standorts erhöhen“, so Lorenz.
Ist das Budget knapp, sprießen Ideen für neue oder noch höhere Steuern aus dem Boden wie Unkraut.
Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig.
Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinfüh
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Österreich scheint derzeit die Speerspitze des europäischen Protektionismus zu bilden.
Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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