Eine Grafik der Agenda Austria zeigt, dass Österreich in der Energiekrise besonders großzügige Hilfszahlungen an private Haushalte gezahlt hat.
In den vergangenen zwei Jahren wurden Hilfen in Höhe von vier Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung beschlossen. Dabei wäre rund die Hälfte ausreichend gewesen, um die ärmsten 40 Prozent der Haushalte treffsicher zu entlasten. Mehr als 60 Prozent der Hilfszahlungen waren nicht zielgerichtet.
„Zu großzügige Hilfszahlungen für Verbraucher und Unternehmen verschärfen die Teuerung weiter, indem sie die Nachfrage ankurbeln“, sagt Agenda Austria-Ökonom Hanno Lorenz. Das vermeintliche Vorbild Frankreich handelte noch großzügiger und stellte ein Vielfaches der notwendigen Gelder bereit. Rund drei Viertel der Hilfen waren nicht zielgerichtet. Spaniens Regierung hat scheinbar ein gutes Maß gefunden. Allerdings seien die Hilfen dort noch wenig treffsicher, so Lorenz. Knapp 90 Prozent der Hilfen waren durch Preisbremsen eine ungewollte Gießkannenförderung.
Lagen wir falsch? Geht es den Spaniern in der Krise besser als uns? Die Antwort erfahren Sie hier in unserer neuen Publikation.
Index (2015 = 100), je geleisteter Arbeitsstunde, bis 2026.
Die Löhne sind seit 2019 kräftig gestiegen - auch wenn man die starke Inflation berücksichtigt.
Sechs Prozentpunkte teurer als der Euroraum – trotz jahrelanger Preisbremsen.
Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Preiseingriffen versucht, die Teuerung zu dämpfen. Von Preisbremsen bis hin zu Eingriffen in einzelne Märkte.
in Tauden Bezugspersonen, Jahresdurchschnitt 2024
149.200 Menschen haben in Wien 2024 im Schnitt Mindestsicherung bezogen. Ein gutes soziales Netz kann sich Österreich leisten – und sollte es auch. Aber ein Sozialsystem, das auszahlt, ohne dass genug Beschäftigte einzahlen, ist kein starkes, sondern ein teures System. Der Blick auf die Herkunft zeigt vor allem eines: 86.700 Bezieher kommen aus
Durchschnittliche Anzahl der Einwohner pro Bezugsperson von Mindestsicherung oder Sozialhilfe, im Jahr 2024
Österreichweit beziehen mehr als 200.000 Menschen Mindestsicherung. Wenig überraschend: In Wien ist die Dichte mit Abstand am höchsten.
Dass Budgetkonsolidierung kein Hexenwerk ist, zeigt die folgende Beispielrechnung.
Während viele in wirtschaftlich unsicheren Zeiten nach finanzieller Stabilität suchen, müssen sich AK und Wirtschaftskammer keine Sorgen machen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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