Foto: © Markus Rössle, Kurier / F. Gruber
„Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz Schellhorn
Warum hat die SPÖ mit ihrem schwächsten Wahlergebnis einen taktischen Meistersieg errungen? Wieso jubeln ÖVP und NEOS über eine Lohnnebenkostensenkung, die ihre eigene Klientel bezahlt? Und was hat die Erbschaftssteuer als trojanisches Pferd damit zu tun? Ein Gespräch mit Franz Schellhorn über fehlende Reformen, politisches Versagen bei den dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone – und die Frage, ob nur noch der Druck von außen das schaffen kann, was die Politik verweigert.
Wer alle Details zum Doppelbudget 2027/28 haben will, kann hier unsere Einschätzung lesen.
Themen dieser Episode:
01:09 – Erste Einschätzung: Wer hat bei den Budgetverhandlungen gewonnen?
04:08 – Das trojanische Pferd: Erbschaftssteuer und die KöSt-Erhöhung
08:39 – 5,1 Milliarden vs. 20 Milliarden: Was echte Konsolidierung bedeuten würde
13:09 – „Hohe Abgabenquote ist Entlastung für den Mittelstand” – eine Chuzpe?
19:04 – Pensionisten vs. Junge: Wer hat in Österreich eine politische Vertretung?
27:07 – Wo sind die starken Persönlichkeiten? Schröder-Moment für Österreich
33:19 – Hoffnung oder Hoffnungslosigkeit: Was kann sich noch bewegen?
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Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: Markus Rössle, KURIER / F. Gruber
Die Bundesregierung hat ihr Doppelbudget für 2027 und 2028 vorgestellt. Verkauft wird es als Entlastungspaket für die Wirtschaft, als Reformpaket für den Sozialstaat, als Schritt in Richtung nachhaltiger Konsolidierung.
Der Staat hat ein Ausgabenproblem, darin sind sich alle Experten einig. Die Lösung der Politik auf dieses Problem lautet seit Jahren: noch höhere Einnahmen.
Österreich hat die dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone und macht daraus das fünfthöchste Defizit. Die Antwort der Regierung? Noch mehr Steuern.
Das Doppelbudget 2027/28 wird Einsparungen in Milliardenhöhe brauchen. Das wird schwierig, wenn man niemandem wehtun will. Am Ende droht nicht die größte Notwendigkeit den Takt vorzugeben, sondern die größte Lobby.
Die SPÖ kämpft leidenschaftlich für Steuern, die sie nicht durchsetzen kann. Dafür bekommt sie andere. Ein Lehrstück in politischer Verhandlungskunst.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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