Österreichs Finanzminister haben EU-Defizitsündern in den vergangenen Jahren gerne gute Ratschläge erteilt, an die sie sich selbst nicht gehalten haben.
Österreichs Finanzminister haben EU-Defizitsündern in den vergangenen Jahren gerne gute Ratschläge erteilt, wie sie ihre Budgets in Ordnung zu bringen haben. Beim Treffen der EU-Finanzminister am kommenden Freitag und Samstag sollte Österreich besser mit Ratschlägen sparsam umgehen und mit gutem Beispiel vorangehen. Ein Blick auf die Daten seit 1995 zeigt nämlich, dass es nur wenige europäische Länder geschafft haben, in konjunkturell guten Jahren Schulden signifikant abzubauen, um für eine Rezession gewappnet zu sein. Mit einigen Ausnahmen, wie unsere Grafik zeigt: In Schweden (13), Finnland (11) und Dänemark (10) etwa hat der Gesamtstaat, also der ganze Staatssektor, über viele Jahre der guten Konjunktur hinweg einen Überschuss erzielen können.

In den meisten Ländern ist dieses antizyklische Verhalten in der Vergangenheit selten oder nicht gelungen, so auch in Österreich. „Das ist für ein Land mit derart guten Möglichkeiten wie sie Österreich vorfindet, höchst blamabel“, sagt Agenda-Austria-Ökonom und Budgetexperte Lukas Sustala. Dass die 3-Prozent-Defizit-Regel in der EU seit 1999 exakt 168mal verletzt wurde, macht die Sache nicht wirklich besser.
„Indien ist gerade dabei, sich von einem Schwellenland zu einem richtigen Wirtschaftsfaktor zu entwickeln – und hat Japan überholt und ist nach Deutschland schon die viertgrößte Volkswirtschaft." - Peter Stadlmüller
Gespart werden muss überall. Die Regierung macht auch im Kurwesen keine Ausnahme. Diese Entscheidung ist nachvollziehbar.
Europas Ziele werden immer größer, sein Wohlstand immer kleiner. Während die EU-Kommission große Reden schwingt, ziehen die USA unaufhaltsam davon.
Österreich hat die dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone und macht daraus das fünfthöchste Defizit. Die Antwort der Regierung? Noch mehr Steuern.
die Bundesregierung hat vergangene Woche die Eckpunkte ihres Doppelbudgets 2027/2028 vorgestellt. Ursprünglich sollte ein Drittel der Budgetsanierung laut Regierung einnahmenseitig erfolgen, zwei Drittel ausgabenseitig.
„Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz Schellhorn
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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