Thema: Wirtschaftsstandort

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria zum Wirtschaftsstandort Österreich und dessen Wettbewerbsfähigkeit.

Das Regierungsprogramm aus Sicht der Agenda Austria

Das Regierungsprogramm aus Sicht der Agenda Austria

„Zusammen. Für unser Österreich“ lautet der Titel des Programms, welches sich ÖVP und FPÖ bis 2022 gegeben haben. Wir fassen zusammen, was es enthält – und was darin fehlt.

Heute findet im Nationalrat eine Debatte über das Regierungsprogramm der türkis-blauen Koalition statt. Es lässt sich am besten in den Worten von Vizekanzler Strache zusammenfassen: Eine Politik der kleinen Schritte – ohne jene ambitionierten „Leuchtturmprojekte“, die angekündigt worden waren. Weiterlesen

Von umfassender Erneuerung ist wenig zu sehen

Von umfassender Erneuerung ist wenig zu sehen

Wer sich von der neuen Regierung eine Generalsanierung des Hauses Österreich erwartet hat, wird nach Lektüre des Arbeitsprogramms bitter enttäuscht sein. Bleibt die Hoffnung, dass nach den vier Wahlgängen 2018 noch mehr kommt.

Nach einem Jahrzehnt hat Österreich nun wieder eine Regierung, die keine große Koalition ist. Wer sich aber von ÖVP und FPÖ eine große Veränderung oder gar eine Generalsanierung des Hauses Österreich erwartet hat, bleibt nach Lektüre des am Samstag vorgelegten Arbeitsprogramms bitter enttäuscht zurück. Weiterlesen

Grafik der Woche: Noch mehr arbeiten?

Grafik der Woche: Noch mehr arbeiten?

Mit einer maximal zulässigen Arbeitszeit von 12 Stunden pro Tag läge Österreich im EU-Schnitt und würde zu anderen Ländern aufschließen.

Vergangenen Mittwoch haben sich die Regierungsverhandler von ÖVP und FPÖ darauf verständigt, dass die maximal zulässige Arbeitszeit von 10 auf 12 Stunden erhöht wird. Pro Woche dürfen künftig maximal 60 Stunden gearbeitet werden. An der gesetzlichen Normalarbeitszeit ändert sich nichts, sie liegt weiterhin bei 40 Stunden pro Woche. Wenn aber in Stoßzeiten mehr Arbeit anfällt, darf mehr gearbeitet werden. Weiterlesen

Grafik der Woche: Mehr Dienstleistungen, weniger Warenproduktion

Grafik der Woche: Mehr Dienstleistungen, weniger Warenproduktion

Wo entstehen heute die meisten neuen Jobs? Vermehrt im Dienstleistungssektor und nicht mehr in der klassischen Industrie.

Welche Sektoren der Wirtschaft sind in den vergangenen Jahren gewachsen, welche geschrumpft? Zahlen der OECD, die oft als ein Zusammenschluss der Industrieländer bezeichnet wird, geben darüber Auskunft: Wobei: Es ist eben gerade nicht mehr die Industrie bzw. die Herstellung von Waren, welche in den 21 untersuchten Ländern (darunter Österreich) für Arbeit sorgt. Gestiegen ist die Beschäftigung vor allem im Dienstleistungssektor: Weiterlesen

Curtis Carlson: Innovation for Impact (Keynote)

Curtis R. Carlson, Innovations-Pionier aus dem Silicon Valley und ehemaliger Berater für Innovation und Entrepreneurship von Präsident Obama, war am 13. November Gast in der Agenda Austria. In seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion gab er einen Einblick, wie Unternehmen und ganze Volkswirtschaften in Zeiten digitaler Umwälzungen bestehen können. Weiterlesen

Kollektivvertragslöhne: Es geht auch anders

Kollektivvertragslöhne: Es geht auch anders

Das heimische System der Lohnfindung ist kein Grund dafür, an der Pflichtmitgliedschaft festzuhalten, wie die Kammern behaupten. Schließlich gibt es im Rest der Welt viele andere Modelle. Es gilt, Alternativen zu erarbeiten.

Die Pflichtmitgliedschaft ist alternativlos, weil sonst keine gerechte Lohnfindung möglich ist. So lautet dieser Tage die Argumentation von Wirtschafts- und Arbeiterkammer, obwohl letztere ja ohnehin den ÖGB die Kollektivverträge verhandeln lässt. Dieses Argument ist sehr leicht zu widerlegen – schließlich kommt der Rest der Welt (mit Ausnahme von Luxemburg) zumindest für die Arbeitnehmer auch ohne Pflichtmitgliedschaft aus. Und trotzdem werden auch die Interessen der Schweizer, deutschen und italienischen Arbeitnehmer angemessen vertreten, um nur in einige der Nachbarländer zu blicken. Weiterlesen

Der Jammer mit der strengen Kammer

Der Jammer mit der strengen Kammer

Der künftige WKÖ-Präsident Harald Mahrer hält große Stücke auf die Zwangsmitgliedschaft bei den Kammern. Sind das die Vorboten der neuen ÖVP? – Kommentar von Franz Schellhorn

Im Leben ist ja nichts wirklich perfekt. Der sauber glitzernde Gebirgsbach ist bei genauerem Hinsehen nicht so sauber, wie er scheint, und selbst die schönste aller Pflanzen hat ihre weniger hübsche Seite. Nicht anders ist es mit der Sozialpartnerschaft. Dabei überschlagen sich selbst unverdächtige Organisationen wie die OECD, der Dachverband der Industrieländer, mit lobenden Worten für die Art des österreichischen Interessenausgleichs: Hierzulande wird kaum gestreikt, die Lohnfindung laufe konfliktfrei ab, die Einkommen sind egalitär verteilt und die duale Ausbildung ist einer der Gründe dafür, warum weniger Jugendliche arbeitslos sind als andernorts. Gekauft. Weiterlesen

Eine Menge Arbeit für die Neuen

Eine Menge Arbeit für die Neuen

Warum und wie sich Österreich in den nächsten zehn Jahren weiterentwickeln soll. Vorschlag für einen Plan. – Kommentar von Franz Schellhorn

Egal, wie die Koalitionsverhandlungen ausgehen: Auf die neue Regierung wartet viel Arbeit. Nicht zuletzt deswegen, weil sich Österreich in den vergangenen zehn Jahren kaum weiterentwickelt und an Wettbewerbsfähigkeit verloren hat, wie ein Ranking der renommierten Schweizer Hochschule IMD zeigt. Dabei ist der internationale Handel für Österreich von überragender Bedeutung – mehr als jeder zweite Euro wird jenseits der Grenzen verdient. Weiterlesen

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Um den Wohlstand zu sichern, muss Österreich wieder wettbewerbsfähiger werden. Wir zeigen in einer neuen Publikation, wie das geht: „Yes, you can! Eine Roadmap in die Top Ten“.

Egal, wie die nun startenden Koalitionsverhandlungen ausgehen: Auf die neue Regierung wartet jede Menge Arbeit. Nicht zuletzt deswegen, weil sich Österreich in den vergangenen zehn Jahren kaum weiterentwickelt hat und deutlich weniger wettbewerbsfähig ist als etwa 2007. Dabei ist der internationale Handel für Österreich von überragender Bedeutung – mehr als jeder zweite Euro wird jenseits der Grenzen verdient. Weiterlesen

Und jetzt? – Kommentar zur Nationalratswahl

Und jetzt? – Kommentar zur Nationalratswahl

Die künftige Regierung wird den Blick der Bevölkerung wieder nach vorn richten müssen. Dazu braucht es vor allem einmal eines: eine positive Erzählung. – Kommentar von Franz Schellhorn

Endlich. Die Wahlen sind geschlagen, und damit ist auch der wohl schmutzigste aller Wahlkämpfe vorbei. Was bleibt, ist ein schwer vergiftetes politisches Klima und die Frage, ob es die künftige Regierung schaffen wird, den Blick der Bevölkerung wieder nach vorn zu lenken, den Menschen wieder Mut zu machen und sie davon zu überzeugen, keine Angst vor der Zukunft haben zu müssen. Weiterlesen

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