Thema: Steuern & Abgaben

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria rund um die Themen Steuerbelastung, Abgabenquote und das Steuersystem.

Familienbonus: Überfällige Entlastung der Nettozahler

Familienbonus: Überfällige Entlastung der Nettozahler

Heute wurde der „Familienbonus Plus“ beschlossen, das ist begrüßenswert. Der nächste Schritt sollte ein Betreuungsscheck für Kinder in öffentlicher wie privater Betreuung sein.

Familien werden in Österreich dank des neuen „Familienbonus Plus“ künftig um bis zu 1.500 Euro pro Kind und Jahr weniger Steuern zahlen. Das ist angesichts der hohen Kosten, die beim Heranwachsen von Kindern anfallen, ein durchaus vertretbarer Ansatz. Zumal es in einem Hochsteuerland wie Österreich an der Zeit ist, jene zu entlasten, die in den allgemeinen Steuertopf einzahlen. Weiterlesen

Das Regierungsprogramm aus Sicht der Agenda Austria

Das Regierungsprogramm aus Sicht der Agenda Austria

„Zusammen. Für unser Österreich“ lautet der Titel des Programms, welches sich ÖVP und FPÖ bis 2022 gegeben haben. Wir fassen zusammen, was es enthält – und was darin fehlt.

Heute findet im Nationalrat eine Debatte über das Regierungsprogramm der türkis-blauen Koalition statt. Es lässt sich am besten in den Worten von Vizekanzler Strache zusammenfassen: Eine Politik der kleinen Schritte – ohne jene ambitionierten „Leuchtturmprojekte“, die angekündigt worden waren. Weiterlesen

Von umfassender Erneuerung ist wenig zu sehen

Von umfassender Erneuerung ist wenig zu sehen

Wer sich von der neuen Regierung eine Generalsanierung des Hauses Österreich erwartet hat, wird nach Lektüre des Arbeitsprogramms bitter enttäuscht sein. Bleibt die Hoffnung, dass nach den vier Wahlgängen 2018 noch mehr kommt.

Nach einem Jahrzehnt hat Österreich nun wieder eine Regierung, die keine große Koalition ist. Wer sich aber von ÖVP und FPÖ eine große Veränderung oder gar eine Generalsanierung des Hauses Österreich erwartet hat, bleibt nach Lektüre des am Samstag vorgelegten Arbeitsprogramms bitter enttäuscht zurück. Weiterlesen

Grafik der Woche: Wer wie viel vom Metaller-Lohn erhält

Grafik der Woche: Wer wie viel vom Metaller-Lohn erhält

Ein Arbeiter mit Durchschnittslohn erhält 2,4 Prozent mehr netto am Lohnzettel. Der hauptsächliche Gewinner ist aber der Staat.

Am vergangenen Donnerstag einigten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer der metalltechnischen Industrie nach harten Verhandlungen auf die neuen Löhne. Die Ist- und die Mindestlöhne werden um drei Prozent erhöht. Was bedeutet das aber z.B. für die Nettolöhne in der Metallbranche? Weiterlesen

Grafik der Woche: Steigende Einnahmen der Kammern

Grafik der Woche: Steigende Einnahmen der Kammern

Die Einnahmen von Arbeiter- und Wirtschaftskammer sind seit 2004 stärker gestiegen als die Inflation – im Fall der Arbeiterkammer auch stärker als das Wirtschaftswachstum.


//Update 02.11.2017: Grafik und Zahlen aktualisiert (WK-Einnahmen nun inklusive Beiträge der Fachorganisationen).


Rund um die Bildung bzw. das Arbeitsprogramm der kommenden Regierung ist die mögliche Reform der Kammern ein Thema. Diese Woche zeigt unsere Grafik, wie sich die Einnahmen der beiden größten Interessenvertretungen entwickelt haben: Weiterlesen

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Um den Wohlstand zu sichern, muss Österreich wieder wettbewerbsfähiger werden. Wir zeigen in einer neuen Publikation, wie das geht: „Yes, you can! Eine Roadmap in die Top Ten“.

Egal, wie die nun startenden Koalitionsverhandlungen ausgehen: Auf die neue Regierung wartet jede Menge Arbeit. Nicht zuletzt deswegen, weil sich Österreich in den vergangenen zehn Jahren kaum weiterentwickelt hat und deutlich weniger wettbewerbsfähig ist als etwa 2007. Dabei ist der internationale Handel für Österreich von überragender Bedeutung – mehr als jeder zweite Euro wird jenseits der Grenzen verdient. Weiterlesen

Der schleichenden Steuererhöhung ein Ende setzen

Der schleichenden Steuererhöhung ein Ende setzen

Die Regierungsparteien sollten mutig sein und die kalte Progression abschaffen. Sonst müssen die Lohnsteuerzahler bis 2020 über drei Milliarden Euro zu viel bezahlen.

Am heutigen Mittwoch wird ein weiterer Versuch unternommen, die kalte Progression aus der Welt zu schaffen. Die Regierungsparteien sollten allen Mut zusammennehmen und dem Antrag von NEOS und FPÖ zustimmen, um der schleichenden Steuererhöhung endlich ihr verdientes Ende zu setzen. Weiterlesen

Steuern und Abgaben auf einen Blick

Steuern und Abgaben auf einen Blick

Welche Steuern und Abgaben füllen die Staatskasse in Österreich? Aus welchen Quellen sprudeln die meisten Einnahmen? Unsere interaktive Grafik verschafft Ihnen einen Überblick.


//Update 28.09.2017: Die Statistik Austria hat nun auch die Angaben für die öffentlichen Finanzen 2016 revidiert. Die Angaben in unserer Grafik wurden entsprechend aktualisiert.
//Update 25.09.2017: Die Statistik Austria hat die Angabe für das österreichische Bruttoinlandsprodukt 2016 von rund 349,3 Mrd. Euro auf rund 353,3 Mrd. Euro revidiert.


Bis zum Wahltag, dem 15. Oktober, wird es noch viele Diskussionen geben, wohin das Land ab dem 16. Oktober steuern soll. Hier finden Sie Informationen über den aktuellen Zustand des österreichischen Staatshaushalts, damit Sie sich ein eigenes Bild machen können. (Die Staatsausgaben auf einen Blick finden Sie hier.)

Unsere interaktive Grafik zeigt die konsolidierten Staatseinnahmen aus Abgaben (Summe der Einnahmen von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungsträgern). Im Jahr 2016 nahm der Staat rund 151,5 Milliarden Euro über Steuern und Abgaben ein, das sind 42,9 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung (alle Werte sind in Prozent des BIP angegeben): Weiterlesen

„Wahlzuckerl“ und das Geld anderer Leute

„Wahlzuckerl“ und das Geld anderer Leute

Nicht nur vor Urnengängen ist die Politik zu großzügig. An allen Ecken und Enden zeigt sich die Nonchalance der Regierenden im Umgang mit Steuergeld. Neue oder höhere Steuern sollten daher tabu sein – die Republik leidet nicht an Geldmangel. – Kommentar von Dénes Kucsera und Cornelia Mayrbäurl

Der 24. September 2008 ist zwar schon länger her, aber dennoch immer wieder Thema der innenpolitischen Berichterstattung. Und zwar, weil in der damaligen Parlamentssitzung wenige Tage vor einer Nationalratswahl Beschlüsse fielen, die etwa 4,3 Milliarden Euro an Kosten verursachten. Vor kurzem, Mitte August, waren es bis zur Wahl aber noch acht Wochen, als sich die Kosten für Ankündigungen der Regierung, die treffend als „Wahlzuckerl“ bezeichnet werden, bereits der Milliardengrenze näherten. Weiterlesen

Kosten für „Wahlzuckerl“ nähern sich der Milliardengrenze

Kosten für „Wahlzuckerl“ nähern sich der Milliardengrenze

Noch sind es gut sieben Wochen bis zur Nationalratswahl. Doch die Ausgaben für Maßnahmen, die als Zugeständnisse an die Wähler gedacht sind, summieren sich schon.

Der 24. September 2008 ist zwar schon länger her, aber dennoch immer wieder Thema der Berichterstattung. Und zwar, weil in einer Parlamentssitzung wenige Tage vor der Nationalratswahl Beschlüsse fielen, die etwa 4,3 Milliarden Euro an Kosten verursachten. Nun sind es bis zur Wahl noch mehr als sieben Wochen, aber die Regierung nähert sich mit Ankündigungen, die gern als „Wahlzuckerln“ bezeichnet werden, bereits der Milliardengrenze. Weiterlesen

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