Thema: Steuern & Abgaben

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria rund um die Themen Steuerbelastung, Abgabenquote und das Steuersystem.

Grafik der Woche: Wer wie viel selbst an Steuern einhebt

Grafik der Woche: Wer wie viel selbst an Steuern einhebt

In Österreich heben Länder und Gemeinden nur 3,5 Prozent ihrer Ausgaben selbst über eigene Steuern ein. In den meisten anderen Staaten ist dieser Anteil deutlich höher.

In Österreich hebt der Bund fast alle Steuern ein. Einen beträchtlichen Teil dieser Einnahmen geben dann aber die Bundesländer und die Gemeinden aus, die das Geld vorher über den Finanzausgleich erhalten haben. Von ihren wenigen eigenen Steuern können die Länder auch meist die Höhe nicht selbst bestimmen, um damit z.B. auf neue Aufgaben bzw. Ausgaben zu reagieren. Etwa, wenn der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen steigt. Weiterlesen

Die unsichtbaren Steuern und Abgaben

Die unsichtbaren Steuern und Abgaben

Die Chefs der drei größten Parteien wollen die Lohnnebenkosten senken – eine gute Idee. Die meisten heimischen Arbeitnehmer zahlen fast doppelt so viel an Steuern und Abgaben wie sie auf ihrem Lohnzettel sehen. Diese Intransparenz gehört abgeschafft.

Sowohl Christian Kern als auch Sebastian Kurz und Heinz Christian Strache haben angekündigt, die Lohnnebenkosten senken zu wollen ­– eine Idee, die sehr zu begrüßen ist. Über die Lohnnebenkosten tragen die österreichischen Arbeitnehmer nämlich deutlich mehr an Sozialabgaben und Steuern bei als die allermeisten wissen bzw. als auf den Lohnzetteln aufscheint. Diese Intransparenz gehört abgeschafft; die Bürger sollen erfahren, was sie tatsächlich zahlen. Oder gilt das Motto: Was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß? Weiterlesen

Es bleibt immer weniger übrig

Es bleibt immer weniger übrig

Um den Bürgern wieder mehr von ihrem erwirtschafteten Einkommen zu lassen, muss die kalte Progression weg. – Ein Kommentar von Michael Christl

Manchmal muss man einen Schritt weiter zurück machen, um ein besseres Bild der aktuellen Lage zu bekommen. Das trifft etwa zu, wenn man betrachtet, wie viel an Steuern jeder in Österreich Ansässige im Lauf der Zeit bezahlt hat bzw. bezahlt. Weiterlesen

Ein Rezept zur Senkung der Steuerquote

Ein Rezept zur Senkung der Steuerquote

Das Ziel von Außenminister Kurz, die Steuer- und Abgabenquote zu senken, ist richtig. Schweden hat es vorgemacht und liefert auch Ideen, mit welchen konkreten Maßnahmen das geht.

Wie wäre es möglich, die Steuer- und Abgabenquote in Österreich von derzeit über 43 auf 40 Prozent zu senken? Dieser von Außenminister Sebastian Kurz vorgebrachte Plan ist ja weithin auf Skepsis gestoßen. Vielleicht auch deswegen, weil Kurz noch nicht genau erläutert hat, wie er dieses Ziel erreichen will. Weiterlesen

Kommentar: Hilfe, die Steuern sinken!

Kommentar: Hilfe, die Steuern sinken!

Wie Österreichs Steuer- und Abgabenquote auf 40 Prozent zu drücken wäre, ohne auch nur einen Cent an Ausgaben zu kürzen. – Kommentar von Franz Schellhorn

Als der schönste und erfolgreichste Finanzminister aller Zeiten vor vielen Jahren durch das idyllische Österreich tourte, spielten sich denkwürdige Szenen ab. Vor heimischen Unternehmern lüftete „KHG“ das Geheimnis, wie er das Nulldefizit (fast) erreicht hatte: mit der höchsten Steuer- und Abgabenquote in der Geschichte des Landes.
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Die Beamten sind die Gewinner der Steuerreform

Die Beamten sind die Gewinner der Steuerreform

Pensionierte wie aktive Beamte können sich über die höchste Lohnsteuerentlastung freuen. Die an sich positive Reform hat einen Pferdefuß: Sie subventioniert Teilzeitarbeit. Niedrigere Sozialabgaben könnten einen Anreiz zum Umstieg auf Vollzeit bieten.

Es ist ja gut möglich oder sogar wahrscheinlich, dass Sie zu den insgesamt 6,77 Millionen Arbeitern, Angestellten und Pensionisten in Österreich gehören. Dann sind Sie auch persönlich von der Steuerreform 2016 betroffen, mit der die Regierung die Lohnsteuer gesenkt hat und durch die nun mehr Netto vom Brutto bleibt. Aber: Wer sind denn die größten Gewinner der Steuerreform? Ist das Steuersystem jetzt gerechter? Und nicht zuletzt: Wie wirkt sich die Reform auf Österreichs Wirtschaft aus? Weiterlesen

Für den Bürger bleibt immer weniger übrig

Für den Bürger bleibt immer weniger übrig

Der Staat holt sich einen spürbar größeren Teil des erarbeiteten Wohlstands als vor 20 Jahren. Allein das zeigt, dass Österreich nicht an zu geringen Einnahmen leidet, sondern an zu hohen Ausgaben. Anzusetzen wäre etwa bei Pensionen und Förderungen.

Manchmal muss man einen Schritt weiter zurück machen, um ein besseres Bild der aktuellen Lage zu bekommen. Das trifft etwa zu, wenn man betrachtet, wie viel an Steuern jeder in Österreich Ansässige im Lauf der Zeit bezahlt hat bzw. bezahlt. Weiterlesen

Warum die Steuerzahler schlechter dran sind als die Parteien

Warum die Steuerzahler schlechter dran sind als die Parteien

Die Regierung trödelt bei der kalten Progression, daher werden die Lohnsteuerzahler wieder von der Inflation getroffen. Die Parteienförderung hingegen ist längst wertgesichert.

Trotz mehrfacher Schwüre, die sogenannte kalte Progression abzuschaffen, stehen die ÖVP und noch mehr die SPÖ auf der Bremse. Das wird die Lohnsteuerzahler Geld kosten. Weiterlesen

Grafik der Woche: Geringe Stromkosten, aber nicht für Konsumenten

Grafik der Woche: Geringe Stromkosten, aber nicht für Konsumenten

Der Kaufpreis für ein Produkt hängt manchmal nur wenig mit der Nachfrage und den Kosten zusammen, die der Produkthersteller hat. Ein Beispiel dafür ist der elektrische Strom.

Unsere Grafik zeigt: Ginge es beim Strompreis in erster Linie um die Kosten für die Energie und das Netz, wäre Strom günstiger geworden. Denn seit 1996, dem Beginn der Datenaufzeichnung, ist die Inflation stärker gestiegen als eben die Kosten für den Strom und das Netz: Weiterlesen

Regierungsprogramm: Zu wenig radikal, um wirklich Wirkung zu entfalten

Regierungsprogramm: Zu wenig radikal, um wirklich Wirkung zu entfalten

Das neue Arbeitsprogramm der Regierung für 2017 und 2018 enthält sinnvolle Einzelmaßnahmen. An der Wurzel, und das meint radikal ja, packt die Koalition die Probleme jedoch nicht an.

Mit dem unter großer Mühsal ausverhandelten Arbeitsprogramm 2017/2018 will die Regierung „Österreich wirtschaftlich nach vorne bringen, die Klein- und Mittelbetriebe unterstützen der Industrie bessere Rahmenbedingungen bieten und (…) 70.000 Arbeitsplätze schaffen, über die konjunkturell entstehenden hinaus“. Eine wirtschafts- und bildungspolitische Analyse zeigt jedoch: Dafür reichen die geplanten Maßnahmen nicht aus. Unerfreuliche Entwicklungen wie die extrem hohe Arbeitslosigkeit werden vielleicht abgeschwächt, aber nicht an der Wurzel angegangen. Und die durchaus vorhandenen sinnvollen Punkte sind zu wenige, um wirklich Wirkung zu entfalten. Weiterlesen

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