Foto: © VICTORIA SCHAFFER
Rainer Münz, Berater von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im Bereich Migration und Demographie, war am 3. Mai Gast der Agenda Austria. Der bevorstehende Brexit, aber auch das Erstarken EU-kritischer Parteien in etlichen der 27 verbleibenden Mitgliedsstaaten der Union macht die Frage aktuell: In welchem Europa wollen wir zukünftig leben?
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Einen Anstoß zur Diskussion gab EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Aus Anlass des 60. Jahrestags der Römischen Verträge, den „Gründungsdokumenten“ der heutigen EU, veröffentlichte er ein Weißbuch zur Zukunft Europas, das fünf mögliche Szenarien enthält. Rainer Münz stellt diese Szenarien kurz vor und diskutierte ihre möglichen Folgen mit den zahlreichen Gästen.
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„Das Blöde ist, dass all diesen KI-gestützten Lösungen halt irgendwo der moralische Kompass fehlt." – Andreas Grassl
Die Probleme sind erdrückend, trotzdem gibt es Grund zur Hoffnung. Nicht weil sich die Dinge von selbst richten. Sondern weil die Gesellschaft weiter ist als die Politik.
„Du schaffst Regulierung, die erzeugt Bürokratie – und das provoziert Lobbying.“
Bei jedem Handelsabkommen werden Europas Bauern vor der Konkurrenz abgeschirmt. Die Zeche zahlen die Konsumenten – und das gleich doppelt.
Wer geglaubt hat, dass ein Vierteljahrhundert an Verhandlungen ausreichen würde, um zwei Kontinente wirtschaftlich zueinander zu bringen, hat die Rechnung ohne die Brüsseler Kreativität gemacht.
Die neue Industriestrategie der Dreierkoalition findet im luftleeren Raum statt. Mit der Lebenswirklichkeit eines österreichischen Industriebetriebs hat sie wenig zu tun.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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