Foto: © VICTORIA SCHAFFER
Rainer Münz, Berater von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im Bereich Migration und Demographie, war am 3. Mai Gast der Agenda Austria. Der bevorstehende Brexit, aber auch das Erstarken EU-kritischer Parteien in etlichen der 27 verbleibenden Mitgliedsstaaten der Union macht die Frage aktuell: In welchem Europa wollen wir zukünftig leben?
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Einen Anstoß zur Diskussion gab EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Aus Anlass des 60. Jahrestags der Römischen Verträge, den „Gründungsdokumenten“ der heutigen EU, veröffentlichte er ein Weißbuch zur Zukunft Europas, das fünf mögliche Szenarien enthält. Rainer Münz stellt diese Szenarien kurz vor und diskutierte ihre möglichen Folgen mit den zahlreichen Gästen.
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„Es gibt schlichtweg keine Autorität, die festlegen sollte, welche Rechenleistung gerechtfertigt ist und welche nicht.” – Jan Kluge
Schuldenquote, im ersten Quartal 2026
Österreichs Schuldenstand hat den EU-Schnitt überholt. Wenn wir so weitermachen, werden wir auch bald zu den überdurchschnittlich hoch verschuldeten Euro-Ländern gehören.
Die EU verspricht Gehaltstransparenz und bringt ein Bürokratiemonster dafür in Stellung. Wer Lohnunterschiede wirklich abbauen will, muss die erklärbaren Ursachen angehen.
Eine neue Auswertung zeigt, wie sich die Rechtfertigung für Industriepolitik in den USA, China und der EU seit 2009 verschoben hat – und die Richtung ist eindeutig.
“Guido Westerwelle hat einmal gesagt, die Freiheit stirbt zentimeterweise. Wenn die Chatkontrolle 2.0 kommt, stirbt sie um einen Kilometer.” – Vitus Ortner
„Indien ist gerade dabei, sich von einem Schwellenland zu einem richtigen Wirtschaftsfaktor zu entwickeln – und hat Japan überholt und ist nach Deutschland schon die viertgrößte Volkswirtschaft." - Peter Stadlmüller
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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