„Das Umlagesystem heißt: Das Geld, das wir heute einzahlen, ist morgen schon wieder weg.“ – Hanno Lorenz
In dieser Episode von Das Weekly – Make Austria Think Again spricht Julian Illsinger mit Ökonom Hanno Lorenz über eines der größten politischen Dauerthemen: die Pensionen in Österreich.
Warum ist das System trotz jahrelanger Warnungen noch immer nicht nachhaltig? Was bedeutet die Demografie fürs Umlagesystem – und warum steigen die Zuschüsse aus dem Budget so stark? Gemeinsam räumen sie mit Mythen rund um „Solidarität“ und „Kapitalmarkt-Risiko“ auf und diskutieren, welche Reformen Österreich wirklich helfen würden – von Pensionsalter & Automatismen bis zur Stärkung der 2. und 3. Säule.
06:14 Warum die staatliche Pension unter Druck steht: Umlagesystem, Demografie, Babyboomer
09:44 Milliarden-Zuschüsse & Budgetproblem: Warum „jeder vierte Euro“ ins Pensionsloch fließt
11:04 Blick ins Ausland: Mercer-Ranking, Skandinavien, Automatismus & höheres Pensionsalter
16:49 Warum Reformen politisch blockiert werden: Populismus, „Generationenspaltung“-Narrativ
30:41 Zweite Säule im Fokus: Generalpensionskassenvertrag, Abfertigung neu, Opt-in
36:20 Dritte Säule & private Vorsorge: Warum sie in Österreich schwach ist – Steuern, Anreize, Vollkasko-Logik
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„So ein digitaler Ausweiszwang, dass sich der Staat regulierend vor unseren Zugang zum offenen Internet stellt, das kennen wir eigentlich nur aus China und Russland" – Thomas Lohninger über die Nebenwirkungen des Social-Media-Verbots für Unter-14-Jährige
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
„Dass Wiener Wohnen international Werbung für das Konzept an sich macht, ist vollkommen absurd" – Jan Kluge über den Mythos vom Roten Wien, an dem sich die Berliner Linke orientiert
Ökonomen haben ja selten gute Nachrichten. Also eine gleich vorweg: Noch nie haben in Österreich so viele Menschen gearbeitet wie heute. Aber trotzdem wird das Pensionssystem Jahr für Jahr teurer. Warum?
Bis 2050 wird es in Österreich rund eine Million mehr Menschen über 65 geben als noch 2021.
Wäre die SPÖ mit einem anderen Chef besser dran? Bestimmt. Es ist dennoch die falsche Frage.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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