Foto: © Markus Rössle, Kurier / F. Gruber
„Eine offene Gesellschaft, die nur mehr Zustimmung zulässt, ist keine offene Gesellschaft, sondern eine Echokammer mit einem Türsteher.” – Franz Schellhorn
Mit wem darf man in diesem Land überhaupt noch reden? Franz Schellhorn und Sandra Keplinger nehmen die Mechanik der Kontaktschuld unter die Lupe – den Trick, den Botschafter zu erledigen, statt sich mit der Botschaft zu befassen. Anlass ist die letzte Folge, in der ein FPÖ-Berater zu Gast war – der erste freiheitliche Gesprächspartner in 13 Jahren Agenda Austria. Was folgte, war weniger ein Streit über Inhalte als über die Frage: „Darf man mit dem überhaupt reden?”
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ein „betreutes Denken“ auch vom ORF praktiziert wird. Warum es ein beliebtes Mittel ist, den politischen Gegner mit einem Etikett zu diskreditieren, anstatt sich mit seinen Inhalten auseinanderzusetzen. Warum die private Finanzierung der Agenda Austria immer wieder in der Kritik steht. Und warum der Sinn der Meinungsfreiheit darin besteht, Meinungen zu schützen, die andere empören oder verletzen.
Die Themen dieser Folge:
00:54 – Der Fall Willacker: erster FPÖ-Gast in 13 Jahren
05:05 – „Dann seid ihr rechts”: Kontaktschuld in den Kommentaren
09:17 – Faschismus-Vorwurf und Hayeks „Weg in die Knechtschaft”
13:32 – Verbreiten wir AfD-Narrative?
18:20 – „Neoliberal” als Kampfbegriff: Wie die Etikettierung den Gegner diskreditiert
22:31 – Ist die Agenda Austria die „Lobby der Reichen”?
28:05 – Die mediale Übermacht des ORF
33:11 – Staatsfunk ORF: hunderte Millionen, kaum hinterfragt
38:37 – Wir brauchen mehr Diskurs!
Der wöchentliche Podcast der Agenda Austria – auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt. Abonnieren und mitdenken.
Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: Markus Rössle, KURIER / F. Gruber
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