Bis die „Lehrerausbildung neu“ in den Klassenzimmern wirksam ist, werden noch 15 bis 20 Jahre vergehen. Der entscheidende Ansatz zur Verbesserung der Qualität des Unterrichts liegt daher in der Fortbildung der Lehrer, zeigen Wolfgang Feller und Anna Stürgkh.
Die Qualität von Schule und Unterricht und der Lernerfolg der Schüler hängen in erster Linie von der Qualität der Lehrpersonen ab. Erfolgreiches Unterrichten ist letztlich keine Frage des Talents, sondern einer umfassenden Ausbildung, eines gelingenden Berufseinstiegs und konsequenter Weiterbildung.
Wie aber sieht es mit dem lebenslangen Lernen der Lehrer aus? Dieser Frage ist unser Bildungsexperte Wolfgang Feller im Paper „Was Österreichs Lehrer lernen“ nachgegangen. Bekommen sie die richtigen Angebote und werden diese auch genutzt? Wer entscheidet, welche Lehrkräfte sich in welchen Bereichen fortbilden? Wie machen das andere Länder und könnte Österreich von diesen lernen oder sie von Österreich? Folgende Infografik liefert Antworten auf diese Fragen:

Anteil der 15- bis 29-Jährigen, die weder erwerbstätig noch in Aus- oder Weiterbildung sind, in Prozent
Lange stand Österreich hier deutlich besser da als der Rest der EU.
Ausgaben für Bildungseinrichtungen nach Bildungsstufe, in Prozent des BIP, im Jahr 2023
Während wir bei den Hochschulen fast an der europäischen Spitze liegen, geben wir für frühkindliche Bildung weniger aus, als die meisten EU-Länder. Dabei entscheidet sich genau in den ersten Jahren, ob Kinder später mithalten können. Wir sparen dort, wo jeder Euro am meisten bewirken würde und sind dort großzügig, wo mithilfe von Studieng
Einen flächendeckenden Lehrermangel gibt es in Österreich nicht, auch wenn das gern behauptet wird, meint unsere Ökonomin Carmen Treml. Nur rund ein Prozent der Lehrerstellen ist unbesetzt. Der Anteil nicht voll ausgebildeter Lehrkräfte liegt mit 6,7 Prozent klar unter dem OECD-Schnitt von 9,1 Prozent. Wir haben kein Mengenproblem, sondern Engp
Über das Abschneiden österreichischer Schüler bei der neuen PISA-Erhebung wird viel berichtet: Dass man trotz starker Leistungsrückgänge erstmals in allen Grundkompetenzen über dem OECD-Schnitt liegt, gilt als „historischer Meilenstein". Das macht die Rückschläge nicht wett. Zudem muss man wissen, wer getestet wurde, um die Entwicklung zu
Österreichs PISA-Gesamtschnitt ist seit 2015 von 492 auf 480 Punkte gesunken. Auf den ersten Blick sieht das nach einem flächendeckenden Leistungsabfall aus. Der Grund dafür hat aber weniger mit den Schülern selbst zu tun als mit der Zusammensetzung des Samples.
70 Prozent der Wiener Schüler sprechen im Alltag kein Deutsch. Das spiegelt sich nicht nur in den Pisa-Tests wider, sondern auch in den Wahlergebnissen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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