Österreich zählt im internationalen Vergleich zu jenen Ländern, in denen Frauen besonders oft Teilzeit arbeiten. Begründet wird das immer wieder mit den fehlenden Kinderbetreuungseinrichtungen. Tatsächlich gibt es innerhalb des Landes gravierende Unterschiede. Oberösterreich und Wien bilden hier die Gegenpole: Während in der Hauptstadt fast neun von zehn der betreuten Kinder in einer Einrichtung versorgt werden, die Beruf und Familie vereinbaren lässt, trifft das in Oberösterreich nur auf jedes vierte Kind zu, wie eine Analyse der Agenda Austria zeigt.
Das schlägt sich auch in der Teilzeitquote von Frauen nieder. In Wien liegt sie deutlich unter dem Bundesschnitt, in Oberösterreich ist sie am höchsten. Überraschend ist, dass die Teilzeitquote in Wien angesichts des gut ausgebauten Angebots nicht noch deutlich weiter vom Landesschnitt entfernt ist. Ein gutes Angebot an Ganztagskinderbetreuung ist zwar eine Voraussetzung für eine hohe Frauenbeschäftigung, scheint aber nicht der einzige Grund zu sein, warum Frauen nicht Vollzeit arbeiten. „Das wäre aber entscheidend, denn wir haben momentan das große Problem, viele Stellen auf dem Arbeitsmarkt nicht besetzen zu können“, sagt Agenda Austria-Ökonom Hanno Lorenz. Frauen seien vielfach aufgrund der Kinderbetreuung nicht als Vollzeitkräfte einsetzbar. Viele würden auch gern mehr arbeiten. „Wir verzichten hier auf eine wertvolle Ressource“, so Lorenz.
Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Die Verrenkungen, die die Regierung unternehmen muss, um uns um ein paar Cent zu entlasten, werden immer abenteuerlicher.
Hätten wir doch nur die Energiewende stärker vorangetrieben! So oder so ähnlich schallt es im Zuge der abermaligen Energiekrise aus aller Munde.
Vor ein paar Tagen haben viele Haushalte in Österreich unangenehme Post von ihren Quartiergebern bekommen: Per 1. April werden die Mieten erhöht. Die allermeisten Mieten dürfen seit diesem Jahr nur noch zu diesem Zeitpunkt angehoben werden.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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