In ganz Europa sind die Energiepreise in den letzten Jahren nach oben geschossen. Die Regierungen haben mit umfangreichen Hilfspaketen für Haushalte und Unternehmen reagiert. Auch hierzulande. Dennoch fiel der Preisanstieg für die heimische Wirtschaft drastisch aus, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt. Aus nicht einmal 10 Cents je Kilowattstunde wurden binnen kurzer Zeit mehr als 20 Cents. Viele Länder gibt es auf der Welt nicht, in denen Unternehmen noch mehr für Elektrizität zahlen würden.
Bislang können sich energieintensive Betriebe einen Teil des Geldes über den Energiekostenzuschuss zurückholen. „Doch keine Regierung kann und soll ewig den Strompreis subventionieren. Eher früher als später wird das zum Problem für den heimischen Wirtschaftsstandort“, sagt Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. Andere Länder in Europa stehen vor ähnlichen Herausforderungen; in Deutschland war sogar kurz die Diskussion über einen subventionierten Industriestrompreis aufgeflammt. Viele Betriebe in China und den USA zahlen aber weiterhin kaum mehr als 9 Cents pro Kilowattstunde.
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
reale Unternehmensinvestitionen, Index (2019 = 100)
Die Pandemie ist lange vorbei, die heimische Investitionsschwäche nicht. Real investieren Österreichs Unternehmen heuer um sechs Prozent weniger als 2019. In den USA liegen die Investitionen um 26 Prozent über dem Vorkrisenniveau, in Italien um 29 Prozent, im Vereinigten Königreich um 11 Prozent. Selbst die EU hat den Rückstand aufgeholt. Schw
Vergleich der österreichischen (IESG) und deutschen (SGB III/InsO) Regelung
Der Insolvenz-Entgelt-Fonds steht auf finanziell wackeligen Beinen.
Sechs Prozentpunkte teurer als der Euroraum – trotz jahrelanger Preisbremsen.
Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Preiseingriffen versucht, die Teuerung zu dämpfen. Von Preisbremsen bis hin zu Eingriffen in einzelne Märkte.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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