Die massiv hohen Abgaben auf den Faktor Arbeit machen Beschäftigung in Österreich zunehmend unattraktiv. Arbeiten wird so zum Verlustgeschäft.
Bei einer Verdopplung der Wochenstunden bleiben am Monatsende aufgrund der hohen Steuer- und Abgabenlast nicht einmal 70 Prozent mehr auf dem Konto. „Eine weitere, längerfristige Folge ist auch ein Verlust an Arbeitsplätzen, besonders in der exportorientierten Industrie. Wer neue Jobs schaffen will, muss diesen Kostenblock entschärfen“, sagt Agenda Austria- Ökonomin Carmen Treml. Während in Süd- und Osteuropa deutlich günstiger produziert werden kann, verschärft sich hierzulande der Standortnachteil. Ohne künftige Produktivitätszuwächse gefährden hohe Arbeitskosten nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.
In keinem anderen EU-Land diesseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs gehört ein so hoher Anteil der Wirtschaft der öffentlichen Hand wie in Österreich.
Das Beteiligungsportfolio des Bundes ist gewaltig.
Über 5.600 Unternehmen werden in Österreich von der öffentlichen Hand kontrolliert.
Die ÖBAG liefert dem Bund Jahr für Jahr hohe Dividenden – auf den ersten Blick klingt das nach guten Nachrichten.
Das Portfolio der ÖBAG war Ende 2025 rund 30 Milliarden Euro wert.
Ist das Budget knapp, sprießen Ideen für neue oder noch höhere Steuern aus dem Boden wie Unkraut.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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