Die massiv hohen Abgaben auf den Faktor Arbeit machen Beschäftigung in Österreich zunehmend unattraktiv. Arbeiten wird so zum Verlustgeschäft.
Bei einer Verdopplung der Wochenstunden bleiben am Monatsende aufgrund der hohen Steuer- und Abgabenlast nicht einmal 70 Prozent mehr auf dem Konto. „Eine weitere, längerfristige Folge ist auch ein Verlust an Arbeitsplätzen, besonders in der exportorientierten Industrie. Wer neue Jobs schaffen will, muss diesen Kostenblock entschärfen“, sagt Agenda Austria- Ökonomin Carmen Treml. Während in Süd- und Osteuropa deutlich günstiger produziert werden kann, verschärft sich hierzulande der Standortnachteil. Ohne künftige Produktivitätszuwächse gefährden hohe Arbeitskosten nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.
Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
Die Wirtschaftsprognose der Europäischen Kommission sorgt kurz vor dem Jahreswechsel bei der Regierung für Euphorie: Die Krise ist hinter uns, wir befinden uns schon mitten im Aufschwung.
Österreich zählt in der EU zur Spitzengruppe jener Länder, in denen sich die Menschen stark auf staatliche Pensionen verlassen – nur Finnland ist noch abhängiger von der öffentlichen Hand. Private Vorsorge und Kapitalerträge spielen hierzulande dagegen eine kleine Rolle.
Unselbstständig Erwerbstätige haben in Österreich finanziell wenig Spielraum, weil der Staat einen Großteil ihrer Einkommen durch Steuern und Abgaben abstaubt.
Nur 12,7 % der ersten erteilten Aufenthaltstitel entfallen auf Beschäftigung – einer der niedrigsten Werte in der EU.
Ohne Staatskonsum wäre Österreichs Wirtschaft seit 2019 auf der Stelle getreten – das BIP ohne Staatskonsum dümpelt weiterhin auf dem Vorkrisen-Niveau.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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