Der gesamte Konsum der Haushalte verändert sich seit Jahren real kaum - ein Symptom der wirtschaftlichen Stagnation, die wir in Österreich seit 2019 erleben.
Mehr Geld wird für Gastronomie und Beherbergung ausgegeben, wo die Inflation besonders stark zugeschlagen hat; deutlich weniger kosten real vor allem Information und Kommunikation.
Der mit Abstand größte Ausgabenposten ist und bleibt aber Wohnen und Energie. Im Durchschnitt werden jeden Monat 1.100 Euro pro Haushalt fällig. Spürbare Entlastung der Konsumenten muss also vor allem hier ansetzen: indem der Mietmarkt aus seinem Regulierungskorsett befreit wird und endlich wieder die Anreize entstehen, um mehr Wohnraum zu schaffen.
Quellen: Agenda Austria, Statistik Austria (Konsumerhebung 2019/20 und 2024/25). Dargestellt sind die durchschnittlichen monatlichen Verbrauchsausgaben privater Haushalte in Österreich in Euro, gegliedert nach 13 Ausgabengruppen. Die Punkte zeigen die nominellen Ausgaben der beiden Erhebungen, die Prozentwerte rechts die reale Veränderung zwischen 2019/20 und 2024/25. Für die reale Veränderung wurden die Ausgaben mit dem Anstieg des Verbraucherpreisindex (VPI) im selben Zeitraum von 26,1 Prozent deflationiert. Dabei wird für alle Ausgabengruppen derselbe allgemeine Preisindex verwendet, nicht die Preisentwicklung der jeweiligen Gruppe. Insgesamt stiegen die monatlichen Haushaltsausgaben von 3.250 auf 4.170 Euro, nominell um 28,3 Prozent und real um 1,7 Prozent.
Die Grafik zeigt in einem Hanteldiagramm die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben privater Haushalte in Österreich nach 13 Ausgabengruppen in Euro, jeweils laut Konsumerhebung 2019/20 und 2024/25. Für jede Gruppe sind zwei verbundene Punkte dargestellt, ein heller für 2019/20 und ein dunkler für 2024/25. Rechts daneben steht die reale Veränderung in Prozent, also die um die allgemeine Inflation bereinigte Veränderung. Den größten Posten bildet Wohnen, Energie: Die Ausgaben steigen von knapp 800 auf rund 1.100 Euro, real ein Plus von 10,2 Prozent. Es folgen Verkehr mit rund 570 Euro (real minus 1,1 Prozent), Ernährung und alkoholfreie Getränke mit rund 480 Euro (minus 2,1 Prozent) sowie Freizeit, Sport, Kultur mit knapp 480 Euro (minus 1,5 Prozent). Real zulegen außerdem Gastronomie, Beherbergung (plus 14,0 Prozent), Gesundheit (plus 12,7 Prozent), Versicherungen, Finanzdienstleistungen (plus 4,2 Prozent) sowie Bekleidung, Schuhe (plus 1,6 Prozent). Real rückläufig sind Wohnungsausstattung (minus 6,7 Prozent), alkoholische Getränke, Tabak (minus 4,2 Prozent), Bildung (minus 7,7 Prozent), andere Waren, Dienstleistungen (minus 10,0 Prozent) und Information, Kommunikation (minus 19,1 Prozent). Insgesamt steigen die Ausgaben nominell um 28,3 Prozent und real um 1,7 Prozent.
Anzahl an Steuern und Abgaben, im Jahr 2024
Jetzt die Paketabgabe, in ein paar Monaten die Streamingabgabe und wer weiß, was sich das Regierungstrio gerade noch so zusammenwürfelt: Österreich versinkt in seinen Steuern und Abgaben.
Erwerbspersonen in Prozent der Bevölkerung, nach Alter, im Jahr 2024
Mit 62 in den Ruhestand, mit 65 kommt der Anreiz. Die von der Dreierkoalition eingeführte Aktivpension ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
Wirtschaftsklassen. mit den größten Beschäftigtenveränderungen zwischen April 2025 und April 2026
Wen überrascht es: Das stärkste Jobwachstum gibt es im staatlichen Bereich.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
Lernen Sie uns kennenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen