Am sparsamsten wird im Westen gewirtschaftet: Tirol hat vor Vorarlberg die geringste Pro-Kopf-Verschuldung. Wenig überraschend ist, dass die Schulden in Kärnten am höchsten sind.
Österreich macht auf drei Ebenen Schulden: Bund, Länder und Gemeinden. Doch in welchen Bundesländern ist die Verschuldung pro Einwohner besonders hoch? Wir haben
die Schulden des Bundes auf die gesamte Bevölkerung aufgeteilt und die Schulden der Gemeinden dem jeweiligen Bundesland zugerechnet.
Am sparsamsten wird im Westen gewirtschaftet: Tirol hat vor Vorarlberg die geringste Pro-Kopf-Verschuldung. Wenig überraschend ist, dass die Schulden in Kärnten am höchsten sind – Stichwort Hypo Alpe Adria. Nicht weit davon entfernt allerdings liegt Niederösterreich. In diesen beiden Bundesländern liegen die Schulden pro Einwohner über 40.000 Euro. Sozusagen im Mittelfeld liegen dann Salzburg, die Steiermark, das Burgenland, Wien und Oberösterreich. Den Großteil machen übrigens die Schulden des Bundes aus: Sie betrugen 2012 pro Kopf 26.502 Euro, 2014 waren es dann 28.327 Euro.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Nicht nur die Höhe der Staatsausgaben ist bei der Konsolidierung entscheidend, sondern auch wofür das Geld verwendet wird.
Gern reden sich Regierungen auf widrige Umstände aus. Die Vorgänger, die Weltwirtschaft oder einfach nur ein erratischer US-Präsident – einen Grund dafür, dass der Staat neue Schulden machen muss, findet sich immer.
Eine Frage muss sich die Bundesregierung stellen: Wer soll in Zukunft bauen, wenn der Anreiz für den privaten Wohnbau durch die Mietpreisbremse genommen wird?
Die Regierung scheint aber schon einen Weg gefunden zu haben, wie sie das Budgetdesaster entschärfen will: mit der Wiedereinführung der Kalten Progression.
Aufgrund der schlechten Budgetsituation verbreitet sich das Gerücht, die kalte Progression stehe vor einem Comeback, in den Medien.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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