Thema: Wohnen

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria zum österreichischen Wohnungsmarkt, steigende Mieten und Wohnen im Eigentum.

Wie viel ein Quadratmeter Wohnfläche wo kostet

Wie viel ein Quadratmeter Wohnfläche wo kostet

In unserer interaktiven Grafik können Sie die Durchschnittspreise pro Quadratmeter für Wohnungen bzw. Häuser in Ihrem Heimatbezirk abrufen.

Die Kosten für Wohneigentum steigen, allerdings nicht in ganz Österreich im gleichen Tempo. Und welcher Anteil des Einkommens für das Eigenheim zu veranschlagen ist, hängt natürlich auch vom Einkommen ab. Weiterlesen

Grafik der Woche: Wo es besonders viel Wohnung für´s Geld gibt

Grafik der Woche: Wo es besonders viel Wohnung für´s Geld gibt

Am meisten Wohnfläche gibt es für 200.000 Euro in Budapest, am wenigsten im inneren Bereich Londons. Wien liegt preislich im oberen Mittelfeld.

In Zeiten niedriger Zinsen ist „Betongold“ attraktiv. Angenommen Sie können 200.000 Euro aufbringen: In welcher europäischen Stadt bekämen Sie dafür eine Wohnung in einer Größe, mit der Sie zufrieden wären? Unsere Grafik zeigt, wie groß eine Wohnung um diese Summe in verschiedenen Städten ausfällt:
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Regierungsprogramm: Zu wenig radikal, um wirklich Wirkung zu entfalten

Regierungsprogramm: Zu wenig radikal, um wirklich Wirkung zu entfalten

Das neue Arbeitsprogramm der Regierung für 2017 und 2018 enthält sinnvolle Einzelmaßnahmen. An der Wurzel, und das meint radikal ja, packt die Koalition die Probleme jedoch nicht an.

Mit dem unter großer Mühsal ausverhandelten Arbeitsprogramm 2017/2018 will die Regierung „Österreich wirtschaftlich nach vorne bringen, die Klein- und Mittelbetriebe unterstützen der Industrie bessere Rahmenbedingungen bieten und (…) 70.000 Arbeitsplätze schaffen, über die konjunkturell entstehenden hinaus“. Eine wirtschafts- und bildungspolitische Analyse zeigt jedoch: Dafür reichen die geplanten Maßnahmen nicht aus. Unerfreuliche Entwicklungen wie die extrem hohe Arbeitslosigkeit werden vielleicht abgeschwächt, aber nicht an der Wurzel angegangen. Und die durchaus vorhandenen sinnvollen Punkte sind zu wenige, um wirklich Wirkung zu entfalten. Weiterlesen

Was ist von Christian Kerns „Plan A“ zu halten?

Was ist von Christian Kerns „Plan A“ zu halten?

Brauchbare Lösungen, aber das Programm bleibt auch vieles schuldig: Eine Analyse der Agenda Austria anhand von vier wichtigen Themen.

Welche sind jene Aufgaben, deren Lösung für Österreich im beginnenden neuen Jahr am dringlichsten ist? Auch wenn die Antwort für jeden einzelnen wohl unterschiedlich ausfällt: Es gibt schmerzhafte Stellen, die besonders vielen weh tun. Dazu gehören Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, die erstickende Bürokratie und nicht zuletzt ein Bildungssystem, das gefährlich viele 15-Jährige produziert, die nicht sinnerfassend lesen können. Weiterlesen

Infografik: Wirtschaftspolitische Mythen im Stresstest

Infografik: Wirtschaftspolitische Mythen im Stresstest

Wir haben unser „Handbuch zur intellektuellen Selbstverteidigung“ in einer völlig neuen Fassung mit neuen Inhalten und neuen Autoren aufgelegt.

Mit Ignoranz und Selbstvertrauen kommt man angeblich bestens durch das Leben. So sah das jedenfalls Mark Twain. Wir von der Agenda Austria wollen uns mit diesem Befund nicht zufrieden geben, weshalb wir unser „Handbuch zur intellektuellen Selbstverteidigung“ in einer völlig neuen Fassung mit neuen Inhalten und neuen Autoren aufgelegt haben. Wie schon in der ersten Auflage belasten wir auch in der neuen oft gehörte Stehsätze mit Gegenargumenten. Nicht, um den Lesern zu sagen, was sie zu denken haben. Sondern um ihnen eine vom Mainstream abweichende Sicht der Dinge zu zeigen. Verbunden mit dem Ziel, die eigene Meinung des Betrachters zu schärfen und zu hinterfragen, was an den immer wieder getrommelten Botschaften eigentlich dran ist. Weiterlesen

Gegen hohe Mieten hilft nur ein großes Angebot

Gegen hohe Mieten hilft nur ein großes Angebot

Die Koalitionsparteien sind nicht imstande, sich auf ein neues Mietrecht zu einigen. Dabei zeigt die Erfahrung klar: Wer leistbare Mieten will, muss den Wohnbau für Private wieder attraktiv machen. Und die großen Ungleichheiten zwischen unterschiedlichen Mietverträgen beseitigen.

In Österreich gibt es zu wenige Wohnungen: 2014 fehlten allein in Wien 4.200, errechnete das Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen. Der Befund ist klar: Das Angebot kann mit der steigenden Nachfrage nicht Schritt halten, und daher sind die Mieten spürbar gestiegen. Hinzu kommt, dass der Markt für Mietwohnungen zumindest zweigeteilt ist: Eine Gruppe Glücklicher wohnt zu den Bedingungen eines Altvertrags mit einer Miete deutlich unterhalb des Marktpreises. Alle anderen müssen Preise bezahlen, die die Verluste durch die Altmieten kompensieren müssen. Weiterlesen

Mietobergrenzen verschlimmern auch in Frankreich die Malaise

Mietobergrenzen verschlimmern auch in Frankreich die Malaise

Wie kontraproduktiv gut gemeinte Mietpreisbremsen wirken, zeigt das aktuelle Beispiel Frankreich. Ein per Jahresbeginn in Kraft getretenes Gesetz ließ den Wohnungsbau regelrecht einbrechen, womit sich das Problem des fehlenden Wohnraumes weiter verschärft.

In ganz Europa werden die Klagen über stark anziehende Mieten immer lauter. Und das völlig zu Recht, wie auch die zu Jahresbeginn von der Agenda Austria veröffentlichte Studie „Teurer Wohnen“ belegte. Allein in Österreich steigen die Mieten seit dem Jahr 2005 fast doppelt so schnell wie das allgemeine Preisniveau. Betroffen davon sind in erster Linie Neumieter, allen voran einkommensschwache Jungfamilien. Weiterlesen

Ein Haus in der Leopoldstadt

Ein Haus in der Leopoldstadt

Wie das Mietrecht Misstrauen schürt.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten sich vor kurzem ein Haus in der Wiener Leopoldstadt gekauft. Dafür mussten Sie nicht nur Ihre gesamten Ersparnisse und das Erbe Ihrer Eltern einsetzen, sondern sich wegen der verbleibenden zwei Drittel der Kaufsumme auch für den Rest Ihres Lebens bei Banken verschulden. Weiterlesen

Warum Mietpreisbremsen nur den Besserverdienern helfen

Warum Mietpreisbremsen nur den Besserverdienern helfen

Der Staat soll rasant steigenden Mieten mit einer Preisbremse zu Leibe rücken, fordert die Arbeiterkammer. Das ist zwar gut gemeint, geht aber nur zu Lasten jener, denen eigentlich geholfen werden sollte.

Wer sich derzeit nach einer neuen Wohnung umsieht, wird folgenden Befund der Arbeiterkammer bestätigen: Wohnen hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verteuert, insbesondere in den stark nachgefragten Innenstadtlagen. „Die privaten Mieten steigen seit 2005 doppelt so stark wie die Einkommen und allgemeine Teuerung“, kritisiert die AK. Damit bestätigt sie eine der zentralen Erkenntnisse der zu Jahresbeginn veröffentlichten Agenda-Austria-Studie „Teurer Wohnen“, wonach die Mieten in Wien seit dem Jahr 2005 mit durchschnittlich 3,6 Prozent pro Jahr (fast) doppelt so schnell angestiegen sind wie das allgemeine Preisniveau. Betroffen davon sind in erster Linie Neumieter, insbesondere (meist einkommensschwache) Jungfamilien. Weiterlesen

Teurer Wohnen: Wie der Staat in den Markt eingreift und wohin das führt

Teurer Wohnen: Wie der Staat in den Markt eingreift und wohin das führt

Das Mietrechtsgesetz (MRG) ist nicht nur höchst komplex und verwirrend („Sachverständigenförderungsgesetz“), sondern führt laut OECD auch dazu, dass wir in Österreich einen der am strengsten regulierten Mietmärkte der Welt haben.

Die OECD hat zur Bewertung und zum internationalen Vergleich der Regulierungsintensität zwei Indikatoren definiert: Den Rent-Control-Indicator und den Tenant-Landlord-Indicator. Der Rent-Control-Indicator stellt dar, inwieweit die anfänglichen Miethöhen kontrolliert werden und wie flexibel Mietzinsanpassungen vorgenommen werden können. Der Tenant-Landlord-Indicator misst, welche Räumungsmöglichkeiten für den Vermieter bestehen, wie die Mieteinbringung gesichert werden kann und welche Kautionsbestimmungen bestehen. Weiterlesen

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