Thema: Wohnen

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria zum österreichischen Wohnungsmarkt, steigende Mieten und Wohnen im Eigentum.

Das Regierungsprogramm aus Sicht der Agenda Austria

Das Regierungsprogramm aus Sicht der Agenda Austria

„Zusammen. Für unser Österreich“ lautet der Titel des Programms, welches sich ÖVP und FPÖ bis 2022 gegeben haben. Wir fassen zusammen, was es enthält – und was darin fehlt.

Heute findet im Nationalrat eine Debatte über das Regierungsprogramm der türkis-blauen Koalition statt. Es lässt sich am besten in den Worten von Vizekanzler Strache zusammenfassen: Eine Politik der kleinen Schritte – ohne jene ambitionierten „Leuchtturmprojekte“, die angekündigt worden waren. Weiterlesen

Verdammt, wir werden immer reicher!

Verdammt, wir werden immer reicher!

Die Zahl der Millionäre steigt kaum wo schneller als in Österreich. Eine erfreuliche Nachricht, die hierzulande aber für Alarmstimmung sorgt. – Kommentar von Franz Schellhorn

Nehmen wir einmal an, Sie sind auf einer österreichischen Autobahn unterwegs und werden von einem Porsche mit rumänischem Kennzeichen überholt. Was genau kommt Ihnen dabei in den Sinn? „Verdammt, woher nimmt ein Rumäne so viel Geld für ein derart teures Auto? Wie ist das in einem so armen Land möglich? Vermutlich gestohlen. Oder mit Geld aus dubiosen Quellen bezahlt!“ Oder denken Sie: „Erstaunlich. Dass Menschen aus einem Land, in dem vor Kurzem noch die Mangelwirtschaft des tristen Ostblocks herrschte, heute in deutschen Luxuskarossen an uns vorbeirauschen, hätte ich niemals für möglich gehalten!“ Weiterlesen

Eigenheim doch in Reichweite

Eigenheim doch in Reichweite

Eine Gesellschaft mit mehr Eigentümern und weniger Mietern wäre eine mit einer gleicheren Vermögensverteilung. Eine Replik auf Martin Schürz‘ Vorstellungen. – Kommentar von Hanno Lorenz

Was ist die bessere Lösung: Ärmere reicher zu machen oder Reichere ärmer? Für Martin Schürz, Vermögensforscher bei der Nationalbank, ist die Sache klar: Besser die Reichen über eine Erbschaftssteuer ärmer zu machen, damit mehr Gleichheit herrscht. Schürz beklagt auch, kaum jemand in Österreich könne allein mit Arbeit zu einem Eigenheim kommen („Warum das Eigenheim für viele außer Reichweite ist“, erschienen am 30. Oktober 2017). Das ist leider allzu oft richtig. Praxisfremd bzw. irreführend ist hingegen die Berechnung, die Schürz anstellt, und das führt folgerichtig auch nicht zur besten Lösung. Gefragt wäre vielmehr eine Politik, die es leichter macht, zu eigenen vier Wänden zu kommen. Weiterlesen

Obergrenzen bei Mieten sind keine Lösung

Obergrenzen bei Mieten sind keine Lösung

Um Wohnbau zu fördern, sollten die kommunalen Behörden bisher gewerblich genutzte Flächen umwidmen. Auch die sehr strengen Baustandards sind ein Problem. – Kommentar von Michael Christl

Vier Jahre Zeit haben nicht gereicht, damit die Koalitionsparteien, wie eigentlich geplant, eine Wohnrechtsnovelle beschließen: Sie fanden zu keiner Einigung. Möglicherweise sucht nun die SPÖ im Parlament die Zustimmung anderer Parteien für Maßnahmen wie eine Mietpreisobergrenze. Weiterlesen

Die Staatsausgaben auf einen Blick

Die Staatsausgaben auf einen Blick

Wofür gibt die Republik auf Rechnung der Steuerzahler derzeit das meiste Geld aus? Wie viel wenden wir für Bildung, Gesundheit und Soziales auf? Unsere interaktive Grafik verschafft Ihnen einen Überblick.


//Update 28.09.2017: Die Statistik Austria hat nun auch die Angaben für die öffentlichen Finanzen 2016 revidiert. Die Angaben in unserer Grafik wurden entsprechend aktualisiert.
//Update 25.09.2017: Die Statistik Austria hat die Angabe für das österreichische Bruttoinlandsprodukt 2016 von rund 349,3 Mrd. Euro auf rund 353,3 Mrd. Euro revidiert.


Bis zum Wahltag, dem 15. Oktober, wird es noch viele Diskussionen geben, wohin das Land ab dem 16. Oktober steuern soll. Hier finden Sie Informationen über den aktuellen Zustand des österreichischen Staatshaushalts. (Eine Übersicht der Staatseinnahmen aus Abgaben finden Sie hier.)

Unsere interaktive Grafik zeigt die konsolidierten Staatsausgaben (Summe der Ausgaben von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungsträgern) nach Aufgabenbereichen unterteilt. 2016 gab der Staat rund 179,1 Milliarden Euro aus, das sind 50,7 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung (alle Werte sind in Prozent des BIP angegeben): Weiterlesen

Wie viel ein Quadratmeter Wohnfläche wo kostet

Wie viel ein Quadratmeter Wohnfläche wo kostet

In unserer interaktiven Grafik können Sie die Durchschnittspreise pro Quadratmeter für Wohnungen bzw. Häuser in Ihrem Heimatbezirk abrufen.

Die Kosten für Wohneigentum steigen, allerdings nicht in ganz Österreich im gleichen Tempo. Und welcher Anteil des Einkommens für das Eigenheim zu veranschlagen ist, hängt natürlich auch vom Einkommen ab. Weiterlesen

Grafik der Woche: Wo es besonders viel Wohnung für´s Geld gibt

Grafik der Woche: Wo es besonders viel Wohnung für´s Geld gibt

Am meisten Wohnfläche gibt es für 200.000 Euro in Budapest, am wenigsten im inneren Bereich Londons. Wien liegt preislich im oberen Mittelfeld.

In Zeiten niedriger Zinsen ist „Betongold“ attraktiv. Angenommen Sie können 200.000 Euro aufbringen: In welcher europäischen Stadt bekämen Sie dafür eine Wohnung in einer Größe, mit der Sie zufrieden wären? Unsere Grafik zeigt, wie groß eine Wohnung um diese Summe in verschiedenen Städten ausfällt:
Weiterlesen

Regierungsprogramm: Zu wenig radikal, um wirklich Wirkung zu entfalten

Regierungsprogramm: Zu wenig radikal, um wirklich Wirkung zu entfalten

Das neue Arbeitsprogramm der Regierung für 2017 und 2018 enthält sinnvolle Einzelmaßnahmen. An der Wurzel, und das meint radikal ja, packt die Koalition die Probleme jedoch nicht an.

Mit dem unter großer Mühsal ausverhandelten Arbeitsprogramm 2017/2018 will die Regierung „Österreich wirtschaftlich nach vorne bringen, die Klein- und Mittelbetriebe unterstützen der Industrie bessere Rahmenbedingungen bieten und (…) 70.000 Arbeitsplätze schaffen, über die konjunkturell entstehenden hinaus“. Eine wirtschafts- und bildungspolitische Analyse zeigt jedoch: Dafür reichen die geplanten Maßnahmen nicht aus. Unerfreuliche Entwicklungen wie die extrem hohe Arbeitslosigkeit werden vielleicht abgeschwächt, aber nicht an der Wurzel angegangen. Und die durchaus vorhandenen sinnvollen Punkte sind zu wenige, um wirklich Wirkung zu entfalten. Weiterlesen

Was ist von Christian Kerns „Plan A“ zu halten?

Was ist von Christian Kerns „Plan A“ zu halten?

Brauchbare Lösungen, aber das Programm bleibt auch vieles schuldig: Eine Analyse der Agenda Austria anhand von vier wichtigen Themen.

Welche sind jene Aufgaben, deren Lösung für Österreich im beginnenden neuen Jahr am dringlichsten ist? Auch wenn die Antwort für jeden einzelnen wohl unterschiedlich ausfällt: Es gibt schmerzhafte Stellen, die besonders vielen weh tun. Dazu gehören Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, die erstickende Bürokratie und nicht zuletzt ein Bildungssystem, das gefährlich viele 15-Jährige produziert, die nicht sinnerfassend lesen können. Weiterlesen

Infografik: Wirtschaftspolitische Mythen im Stresstest

Infografik: Wirtschaftspolitische Mythen im Stresstest

Wir haben unser „Handbuch zur intellektuellen Selbstverteidigung“ in einer völlig neuen Fassung mit neuen Inhalten und neuen Autoren aufgelegt.

Mit Ignoranz und Selbstvertrauen kommt man angeblich bestens durch das Leben. So sah das jedenfalls Mark Twain. Wir von der Agenda Austria wollen uns mit diesem Befund nicht zufrieden geben, weshalb wir unser „Handbuch zur intellektuellen Selbstverteidigung“ in einer völlig neuen Fassung mit neuen Inhalten und neuen Autoren aufgelegt haben. Wie schon in der ersten Auflage belasten wir auch in der neuen oft gehörte Stehsätze mit Gegenargumenten. Nicht, um den Lesern zu sagen, was sie zu denken haben. Sondern um ihnen eine vom Mainstream abweichende Sicht der Dinge zu zeigen. Verbunden mit dem Ziel, die eigene Meinung des Betrachters zu schärfen und zu hinterfragen, was an den immer wieder getrommelten Botschaften eigentlich dran ist. Weiterlesen

Load More