Thema: Armut & Verteilung

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria rund um die Themen Armut, Einkommens- und Vermögensverteilung.

Neues vom Sozialismus des 21. Jahrhunderts

Neues vom Sozialismus des 21. Jahrhunderts

Um prominente Venezuela-Fans ist es still geworden. Kein Wunder, im Land mit den höchsten Ölreserven der Welt dominiert heute das Massenelend. – Kommentar von Franz Schellhorn

Im Laufe unseres Lebens irren wir Menschen ja immer wieder. Die einen gestehen ihre Irrtümer ein, andere wechseln einfach die Position, während Dritte die Wirklichkeit anklagen, die sich nicht an die Vorgaben halten will. Die Realität ist schließlich auch nicht mehr das, was sie einmal war. So geht es dieser Tage vermutlich einigen prominenten Linken, wenn sie Nachrichten aus Venezuela erhalten. Jenem Land, das sie vor nicht allzu langer Zeit noch mit Lob überhäuften. Weiterlesen

Grafik der Woche: Wo Armut sinkt und wo sie steigt

Grafik der Woche: Wo Armut sinkt und wo sie steigt

Die extreme Armut ist global gesehen seit 1990 deutlich zurückgegangen: Allein in China ist die Zahl der extrem Armen von 756 Millionen auf 25 Millionen Menschen gesunken.

Nackte Zahlen allein sind manchmal wenig anschaulich. Daher zeigen wir diesmal anhand von Flächen, wie sich weltweit die Zahl der Menschen entwickelt hat, die in extremer Armut leben müssen. Kurz gesagt: Sie ist global gesehen seit 1990 deutlich zurückgegangen. Weiterlesen

Überschätzte Armut, unterschätzte Mittelschicht

Überschätzte Armut, unterschätzte Mittelschicht

Die Österreicher haben irrige Vorstellungen darüber, wie hierzulande die Einkommen verteilt sind. Das führt zu unnötigem Pessimismus, verstellt den Blick auf die tatsächlichen Probleme und legt verkehrte Lösungen nahe.

Wir leben ja, so heißt es, im postfaktischen Zeitalter. Demnach treffen Politiker wie Wähler Entscheidungen immer öfter aufgrund von Stimmungen, und nicht auf Basis von nackten Zahlen, die nach wissenschaftlichen Kriterien ermittelt wurden. Das, was die Bevölkerung für wahr hält, und das, was tatsächlich ist, kann aber ein schönes Stück weit auseinander liegen. Weiterlesen

Mindestlohn: Mehr Probleme als Lösungen

Mindestlohn: Mehr Probleme als Lösungen

Eine neue Arbeit der Agenda Austria zeigt, dass ein Mindestlohn von 1.500 Euro brutto mindestens 20.000 Jobs kosten würde. Um die Armut zu bekämpfen, gibt es effizientere Mittel, und auch der Konsum würde sich praktisch nicht erhöhen.

Wer in Vollzeit arbeitet, soll mindestens 1.500 Euro brutto verdienen. Bis Ende Juni haben die Sozialpartner Zeit, einen Vorschlag zu erarbeiten, wie ein solcher flächendeckender Mindestlohn in den Kollektivverträgen für alle Branchen eingeführt werden kann. Wenn es die Kammern und der ÖGB nicht schaffen, will die Regierung selbst tätig werden und per Gesetz einen Mindestlohn einführen. So sieht es das kürzlich beschlossene Arbeitsprogramm der Regierung 2017/2018 vor. Weiterlesen

Infografik: Die Oxfam-Methode

Infografik: Die Oxfam-Methode

Acht Superreiche würden so viel besitzen wie die halbe Welt, kritisiert die Entwicklungshilfe-NGO Oxfam. Hanno Lorenz und Wolfgang Feller haben die Entwicklung von Armut und Wohlstand in einer deutlich breiteren Perspektive dargestellt.

Viele Aussagen Oxfams stehen nicht auf solidem Boden. Besonders die Handlungsempfehlungen sind weniger eine praktische Hilfestellung als vielmehr ein ideologisches Programm. Tatsächlich gibt es global, aber auch in Österreich, Probleme in der Verteilung von Vermögen – zu viele Menschen besitzen zu wenig. Doch die Welt wird keineswegs immer ungerechter. Eine beeindruckende Zahl von Menschen hat sich aus der bittersten Armut befreit und kann jetzt die nächsten Schritte in Richtung Wohlstand gehen. Weiterlesen

Oxfam irrt: Das Problem ist Armut, nicht Reichtum

Oxfam irrt: Das Problem ist Armut, nicht Reichtum

Agenda Austria-Publikation zeigt: Rezept gegen Vermögensungleichheit besteht in mehr Handel, Bildung und erleichtertem Vermögensaufbau.

Wie jedes Jahr bekommt die NGO Oxfam auch dieser Tage wieder viel Aufmerksamkeit für ihre Berechnung, wie viele Superreiche gemeinsam so viel besitzen wie die halbe Welt. Das ist ärgerlich, weil Oxfam damit eine falsche Lösung für das Problem der Armut suggeriert: Höhere Vermögenssteuern, Kampf gegen Steueroasen, und alles werde gut. Weiterlesen

Eine gute Nachricht: Immer weniger Armutsgefährdete

Eine gute Nachricht: Immer weniger Armutsgefährdete

2016 hatte durchaus positive Seiten, auch wenn zeitweise ein anderer Eindruck vermittelt wurde. Die Agenda Austria wünscht für das neue Jahr viel Zuversicht!

Jede Person, die unter Armut leiden muss, ist um eine Person zu viel. Umgekehrt gilt: Jeder Arme weniger ist eine gute Nachricht. Dank einer leistungsfähigen Wirtschaft und dem österreichischen Sozialstaat ist diese gute Nachricht Wirklichkeit – auch wenn kurz vor Weihnachten anhand einer Umfrage im Auftrag der Volkshilfe das Gegenteil suggeriert wurde: Darin hatten fast neun von zehn Österreichern gemeint, die Schere zwischen Arm und Reich gehe auseinander. Und 86 Prozent glauben demnach, dass steigende Armut das Vertrauen in die Demokratie senkt. Weiterlesen

Infografik: Wirtschaftspolitische Mythen im Stresstest

Infografik: Wirtschaftspolitische Mythen im Stresstest

Wir haben unser „Handbuch zur intellektuellen Selbstverteidigung“ in einer völlig neuen Fassung mit neuen Inhalten und neuen Autoren aufgelegt.

Mit Ignoranz und Selbstvertrauen kommt man angeblich bestens durch das Leben. So sah das jedenfalls Mark Twain. Wir von der Agenda Austria wollen uns mit diesem Befund nicht zufrieden geben, weshalb wir unser „Handbuch zur intellektuellen Selbstverteidigung“ in einer völlig neuen Fassung mit neuen Inhalten und neuen Autoren aufgelegt haben. Wie schon in der ersten Auflage belasten wir auch in der neuen oft gehörte Stehsätze mit Gegenargumenten. Nicht, um den Lesern zu sagen, was sie zu denken haben. Sondern um ihnen eine vom Mainstream abweichende Sicht der Dinge zu zeigen. Verbunden mit dem Ziel, die eigene Meinung des Betrachters zu schärfen und zu hinterfragen, was an den immer wieder getrommelten Botschaften eigentlich dran ist. Weiterlesen

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