Über 35 Prozent des privaten Finanzvermögens der Österreicher liegen als Bargeld unter den Kopfkissen oder als Einlagen auf den Bankkonten und Sparbüchern.
In Aktien, Fonds und Anleihen steckt nur rund ein Viertel. Am Weltspartag lautet daher die Diagnose: Ein Drittel unseres Geldes arbeitet nicht und bringt daher auch kaum Rendite. Es schlummert nur.
Es ist übrigens nicht so, dass die Sparer in anderen Ländern Europas viel größere Wertpapierdepots hätten. Die Aktienkultur ist vielerorts in Europa nicht sehr stark ausgeprägt. Aber in Ländern wie den Niederlanden, Schweden, Dänemark, ja selbst in Frankreich haben die Menschen in viel stärkerem Umfang kapitalgedeckte Pensionsansprüche oder Lebensversicherungen. Ihre Altersvorsorge profitiert also vom langfristigen Wachstum der Weltwirtschaft.
Quellen: Agenda Austria, Oesterreichische Nationalbank (OeNB), Gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung. Dargestellt ist die Zusammensetzung des Geldvermögens der privaten Haushalte in Österreich nach Anlageformen im 2. Quartal 2026. Jede Anlageform ist als Anteil am gesamten Geldvermögen in Prozent angegeben. Der Sektor private Haushalte umfasst nach der Abgrenzung der OeNB auch private Organisationen ohne Erwerbszweck. Unternehmensbeteiligungen umfassen nicht börsennotierte Aktien und sonstige Anteilsrechte; börsennotierte Aktien sind gesondert ausgewiesen. Sachvermögen wie Immobilien ist nicht enthalten. Die Werte des jüngsten Quartals sind vorläufig.
Die Grafik zeigt in einem Kreisdiagramm, wie sich das Geldvermögen der privaten Haushalte in Österreich im 2. Quartal 2026 auf sieben Anlageformen verteilt. Alle Werte sind in Prozent des gesamten Geldvermögens angegeben. Den größten Anteil haben Bargeld und Einlagen mit 35,5 Prozent. Es folgen Unternehmensbeteiligungen, also Anteile an nicht börsennotierten Unternehmen, mit 24,0 Prozent. Danach kommen Versicherungen und kapitalgedeckte Pensionsansprüche mit 15,0 Prozent. Investmentfonds machen 12,9 Prozent aus, börsennotierte Aktien 6,3 Prozent und Anleihen 4,6 Prozent. Auf Sonstiges entfallen 1,7 Prozent. Die drei Wertpapierformen – Anleihen, Investmentfonds und börsennotierte Aktien – sind in Orangetönen dargestellt und kommen zusammen auf 23,8 Prozent. Die übrigen Kategorien sind in Blau- und Violetttönen gehalten.
Monatlicher Sozialhilfesatz je Kind nach Zahl der Kinder im Haushalt, in Euro
Ein Schritt in die richtige Richtung – aber mit begrenzter Wirkung.
Staatsschulden (brutto) in Prozent des BIP, Euro-Länder und EU-Staaten ohne Euro, 2000 bis 2025
Die Euro-Länder haben deutlich höhere Schulden als die EU-Staaten ohne gemeinsame Währung. Daran ist der Euro nicht schuld - aber besser gemacht hat er es auch nicht.
Rang Österreichs unter den EU-27 bei der Arbeitslosenquote (1 = niedrigste Quote); grau: Quote in Prozent
Vor nicht allzu langer Zeit war Österreich bei der Arbeitslosigkeit die Nummer eins in der EU. 2011 hatte kein Land eine niedrigere Quote als wir. Heute reicht es nur noch für Platz 15.
Entwicklung der Hochschulbudgets, in Milliarden Euro pro Dreijahreszeitraum
Die Unis beschweren sich über ihr Budget, die Studenten gehen auf die Straße. Dabei sind die Hochschulen ja gar nicht so schlecht ausgestiegen. Gefordert hatten sie 18 Milliarden, budgetiert wurden ursprünglich 15,5; statt bisher 16,1 Milliarden Euro kriegen sie im nächsten Finanzierungszeitraum nun … 16 Milliarden Euro.
Niemand sollte sich wundern, dass es in Österreich steigenden Wohnungsmangel gibt.
Durchschnittliche Ausgaben pro Schüler nach Bildungsstufe, im Jahr 2023, in Euro (KKP)
Österreich gibt pro Kind in der frühen Bildung rund 16.000 Euro aus.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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