Seit vielen Monaten wird darüber diskutiert, wer von den historisch niedrigen Zinsen in Europa profitiert. Sind es die Verbraucher, die Unternehmen – oder die Staaten? Die französische Ratingagentur Fitch hat die 16 wichtigsten systemrelevanten Banken Europas unter die Lupe genommen – und ist dabei auf interessante Entdeckungen gestoßen.
Laut Fitch haben sich insbesondere die mit Risiken behafteten Ausleihungen von Banken an Unternehmen kräftig reduziert – wie von der Regulierung erwünscht. Dafür haben sich jene an Hypothekenschuldner und Staaten deutlich erhöht. Das ist bemerkenswert, schließlich gelten nicht zuletzt Immobilienkredite und hoch verschuldete Staaten zu den großen Risiken dieser Tage.

Während die Ausleihungen an Staaten (wie die europäischen Peripherieländer) also um 552 Milliarden Euro zugelegt haben, wurden das “Exposure” der Banken gegenüber Unternehmen um neun Prozent oder 441 Milliarden Euro reduziert. Das heißt also, dass die Realwirtschaft weniger von der reichlich vorhandenen Liquidität profitieren konnte.
Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern eine direkte Folge der Regulierungsbestimmungen, wonach die Banken für Kredite an die Wirtschaft teures Eigenkapital hinterlegen müssen (Basel III) – für den Fall, dass diese Kredite uneinbringlich werden und Banken dadurch in Bedrängnis geraten. Bemerkenswert: Für die teilweise risikoreichen Kredite an Staaten müssen Banken keinen Cent an Eigenkapital bereitstellen. Wodurch die Regulierung die Finanzwirtschaft indirekt dazu animiert, Geld verstärkt in riskantere Staatsanleihen zu investieren und die überschuldeten Länder finanzierbar zu halten. Dort gibt es höhere Zinsen zu holen – und keine Pflicht, die Ausleihungen mit Eigenkapital zu unterlegen.
„So ein digitaler Ausweiszwang, dass sich der Staat regulierend vor unseren Zugang zum offenen Internet stellt, das kennen wir eigentlich nur aus China und Russland" – Thomas Lohninger über die Nebenwirkungen des Social-Media-Verbots für Unter-14-Jährige
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
Einen flächendeckenden Lehrermangel gibt es in Österreich nicht, auch wenn das gern behauptet wird, meint unsere Ökonomin Carmen Treml. Nur rund ein Prozent der Lehrerstellen ist unbesetzt. Der Anteil nicht voll ausgebildeter Lehrkräfte liegt mit 6,7 Prozent klar unter dem OECD-Schnitt von 9,1 Prozent. Wir haben kein Mengenproblem, sondern Engp
Im verbissenen Kampf gegen rechts wurde auf die Gefahr von links vergessen. Wohin das führt, zeigt sich gerade in New York und in Berlin.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Vor zwanzig Jahren war nur jeder vierte Krankenstand in Österreich nach spätestens drei Tagen vorbei. Mittlerweile trifft das auf fast jeden zweiten Fall zu.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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