Was wäre dagegen zu tun, dass nur in Polen noch weniger neue Unternehmen entstehen als in Österreich?
Heute reicht eine Grafik ohne viele Worte, um zu zeigen, dass Österreich in puncto Unternehmensgründungen ein Problem hat:
Aus Platzgründen sind nicht alle 28 EU-Länder dargestellt – die fehlenden Länder verzeichnen jedoch alle einen höheren Wert an Neugründungen als Österreich.
Was wäre dagegen zu tun, dass nur in Polen noch weniger neue Unternehmen entstehen als in Österreich? Ein großes Hindernis auf dem Weg zum eigenen Unternehmen bleibt die Gewerbeordnung – Österreichs Bevölkerung wäre auch bei deutlich weniger als den über 80 geschützten Gewerben nicht an Leib und Leben gefährdet.
Für Gesellschaften mit beschränkter Haftung sind die Notariats- und Anwaltskosten nach wie vor sehr hoch; auch die Einführung von Mini-GmbHs wie in Deutschland kann nicht schaden. Für diese ist lediglich ein Kapital von einem Euro nötig. Denn das in Österreich vorgeschriebene Mindestkapital von 10.000 Euro zieht in der Praxis auch keinen besseren Gläubigerschutz nach sich. Mit den aktuellen Regeln ist Österreich ein schlechter Standort; schließlich kann eine etwa in Großbritannien viel einfacher gegründete GmbH auch hierzulande operieren.
Mit diesen Maßnahmen wäre ein Anfang gemacht – einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben diese Vorschläge freilich nicht. Auf jeden Fall gilt: Der Staat sollte Unternehmen für das eingegangene Risiko belohnen, ihnen also bei der Gründung von Unternehmen als Dienstleister zur Verfügung stehen – und keinen Hürdenlauf veranstalten.
Foto-Credit: stanslavov / Fotolia.com
Bis 7. Juni 2026 muss Österreich die EU-Entgelttransparenzrichtlinie umsetzen, sonst droht ein Vertragsverletzungsverfahren. Ein Gesetz war für das erste Quartal angekündigt.
Die EU will die Lohnschere zwischen Männern und Frauen schließen und drückt dabei der Privatwirtschaft das Gehaltsschema des Beamtenapparats auf.
Die Regulierungswalze rollt: Jedes Problem bekommt eine neue Regelung, jeder Missstand eine neue Behörde, jede Krise mehr Staat.
Staatsschulden auf Rekordhöhe, Steuern auf Konfiskationsniveau, Regulierung als neuer Staatssport. Und die Liberalen? Sie fliegen aus den Parlamenten.
„Du schaffst Regulierung, die erzeugt Bürokratie – und das provoziert Lobbying.“
Die Regierung hat bekanntlich der Bürokratie den Kampf angesagt. Nach dem wenig ambitionierten „ersten großen Wurf“ im Entbürokratisierungsministerrat vor zwei Wochen brauchte Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) nur wenige Tage, um einen Fahrplan für sein Ressort nachzulegen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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