Zum Bruttogehalt eines Arbeitnehmers kommen noch Abgaben und Lohnnebenkosten, die der Arbeitgeber bezahlen muss. Bei einem Bruttogehalt von 3.400 Euro machen die fast 1.000 Euro aus. In der Politik wird schon lange über eine Senkung dieser Nebenkosten diskutiert. Vorstöße dazu kamen bereits von den NEOS, nun auch von der ÖVP. Ist das Reduzieren der Lohnnebenkosten, mit denen staatliche Leistungen finanziert werden, eine gute Idee?
Bekommt ein Beschäftigter mit 3.000 Euro brutto im Monat um 100 Euro netto mehr, kostet das seinen Arbeitgeber 215 Euro. 100 Euro gehen also an den hart arbeitenden Beschäftigten, 115 Euro an den Staat. Ein derartiges Missverhältnis ist nicht nur leistungsfeindlich, sondern auch ungerecht. Bemerkenswert, dass sich ausgerechnet der ÖGB und die AK mit Händen und Füßen gegen eine Entlastung des Faktors Arbeit wehren. Mit dem Argument, dass niedrigere Lohnnebenkosten den Sozialstaat schwächten.
Dabei zeigt eine ganze Reihe von vergleichbaren Ländern, wie gut ausgebaute Sozialsysteme mit deutlich niedrigeren Lohnnebenkosten am Laufen zu halten sind. Zum Beispiel Schweden oder die Schweiz. Einige schaffen es sogar ganz ohne, wie Dänemark. An diesen Ländern sollten wir uns orientieren, nicht am ÖGB.
Franz Schellhorn in den “Niederösterreichischen Nachrichten” (26.01.2024).
Das Doppelbudget 2027/28 wird Einsparungen in Milliardenhöhe brauchen. Das wird schwierig, wenn man niemandem wehtun will. Am Ende droht nicht die größte Notwendigkeit den Takt vorzugeben, sondern die größte Lobby.
Die Regulierungswalze rollt: Jedes Problem bekommt eine neue Regelung, jeder Missstand eine neue Behörde, jede Krise mehr Staat.
Hätten wir doch nur die Energiewende stärker vorangetrieben! So oder so ähnlich schallt es im Zuge der abermaligen Energiekrise aus aller Munde.
“Eine Erbschaftssteuer in Österreich trifft vor allem Unternehmen – und damit langfristig unseren ganzen Wirtschaftsstandort. Nicht diese paar Superreichen, wie es in der öffentlichen Meinung immer verkauft wird.” – Carmen Treml
Während viele in wirtschaftlich unsicheren Zeiten nach finanzieller Stabilität suchen, müssen sich AK und Wirtschaftskammer keine Sorgen machen.
Vor ein paar Tagen haben viele Haushalte in Österreich unangenehme Post von ihren Quartiergebern bekommen: Per 1. April werden die Mieten erhöht. Die allermeisten Mieten dürfen seit diesem Jahr nur noch zu diesem Zeitpunkt angehoben werden.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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