Wo entstehen heute die meisten neuen Jobs? Vermehrt im Dienstleistungssektor und nicht mehr in der klassischen Industrie.
Welche Sektoren der Wirtschaft sind in den vergangenen Jahren gewachsen, welche geschrumpft? Zahlen der OECD, die oft als ein Zusammenschluss der Industrieländer bezeichnet wird, geben darüber Auskunft: Wobei: Es ist eben gerade nicht mehr die Industrie bzw. die Herstellung von Waren, welche in den 21 untersuchten Ländern (darunter Österreich) für Arbeit sorgt. Gestiegen ist die Beschäftigung vor allem im Dienstleistungssektor.
So ist die Zahl der Jobs im Bereich Immobilien/wirtschaftliche Dienstleistungen zwischen 1995 und 2015 in den untersuchten Ländern um satte 70 Prozent gestiegen. Im Gastgewerbe gab es einen Zuwachs von rund 47 Prozent. In der Textilindustrie oder der Holzverarbeitung hingegen ging die Beschäftigung um die Hälfte oder gar noch mehr zurück.
Insgesamt stieg die Zahl der Jobs übrigens um 12,9 Prozent. Es gibt also nicht weniger Arbeit. Aber sie ist nun oft in anderen Sektoren zu finden.
Durchschnittliche monatliche Haushaltsausgaben nach Ausgabengruppen, 2019/20 und 2024/25
Der gesamte Konsum der Haushalte verändert sich seit Jahren real kaum - ein Symptom der wirtschaftlichen Stagnation, die wir in Österreich seit 2019 erleben.
Energiekrisenmaßnahmen, kumuliert bis inklusive 2025, in Milliarden Euro
Fast 17 Milliarden Euro hat der österreichische Staat seit 2022 ausgegeben, um die Folgen der Energiekrise abzufedern. Allein im Jahr 2022 waren es 8,3 Milliarden.
Anzahl an Steuern und Abgaben, im Jahr 2024
Jetzt die Paketabgabe, in ein paar Monaten die Streamingabgabe und wer weiß, was sich das Regierungstrio gerade noch so zusammenwürfelt: Österreich versinkt in seinen Steuern und Abgaben.
Erwerbspersonen in Prozent der Bevölkerung, nach Alter, im Jahr 2024
Mit 62 in den Ruhestand, mit 65 kommt der Anreiz. Die von der Dreierkoalition eingeführte Aktivpension ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Anteil der 15- bis 29-Jährigen, die weder erwerbstätig noch in Aus- oder Weiterbildung sind, in Prozent
Lange stand Österreich hier deutlich besser da als der Rest der EU.
Ausgaben für Bildungseinrichtungen nach Bildungsstufe, in Prozent des BIP, im Jahr 2023
Während wir bei den Hochschulen fast an der europäischen Spitze liegen, geben wir für frühkindliche Bildung weniger aus, als die meisten EU-Länder. Dabei entscheidet sich genau in den ersten Jahren, ob Kinder später mithalten können. Wir sparen dort, wo jeder Euro am meisten bewirken würde und sind dort großzügig, wo mithilfe von Studieng
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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