Während viele in wirtschaftlich unsicheren Zeiten nach finanzieller Stabilität suchen, müssen sich AK und Wirtschaftskammer keine Sorgen machen.
Seit 2004 sind ihre Einnahmen aus den Kammerumlagen Jahr für Jahr schneller gestiegen als die Preise. Arbeitnehmer und Unternehmer leiden unter der hohen Inflation, der Kammer-Cashflow bleibt von jeder Inflationskrise nahezu unbeeindruckt – und das dank Zwangsbeiträgen, die automatisch vom Einkommen oder Umsatz abgezweigt werden.
Besonders problematisch: Wer Geld zwangsweise einhebt, sollte jeden Euro offenlegen, doch Transparenz ist bei den Pflichtvertretern Mangelware – von schwer nachvollziehbaren Budgetabschlüssen bis hin zu widersprüchlichen Angaben in parlamentarischen Anfragen. Gerade Arbeitnehmer werden in praktisch keinem anderen europäischen Land derart verpflichtend und großzügig zur Finanzierung einer Vertretung herangezogen, und auch auf Arbeitgeberseite ist ein so umfassend ausgestatteter Pflichtklub die Ausnahme.
Aus unserer Sicht ist klar: In einem Rechtsstaat braucht es Wahlfreiheit statt Pflichtmitgliedschaft – wer die Leistungen von Arbeiter- oder Wirtschaftskammer nicht nutzen will, sollte auch nicht dafür zahlen müssen.
In der politischen Debatte wird gerne behauptet, dass vor allem die Unternehmen von der wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre überdurchschnittlich stark profitiert hätten. Das gilt vor allem für die Phase hoher Inflation, wer erinnert sich nicht an den Begriff der „Gierflation“, die von linken Lobbygruppen in die Welt gesetzt wu
In weiten Teilen der Sozialdemokratie wächst die Überzeugung, die Höchstbeitragsgrundlage bei den Krankenkassen zu streichen. Die Idee hinter dem sperrigen Begriff: Wer mehr verdient, muss keine zusätzlichen Sozialversicherungsbeiträge bezahlen.
Die Regierung scheint aber schon einen Weg gefunden zu haben, wie sie das Budgetdesaster entschärfen will: mit der Wiedereinführung der Kalten Progression.
Aufgrund der schlechten Budgetsituation verbreitet sich das Gerücht, die kalte Progression stehe vor einem Comeback, in den Medien.
Vergangene Woche wurde publik, dass Österreichs Defizit nicht wie angenommen bei 4,5 Prozent, sondern bei 4,9 Prozent gemessen an der Wirtschaftsleistung (BIP) liegen soll.
Nein – zumindest nicht bei den Bestandsmieten. In Österreich sind die meisten Mietverträge an den Verbraucherpreisindex (VPI) gekoppelt. Diese Wertsicherungsklauseln sorgen dafür, dass sich die Mieten parallel zur Inflation entwickeln – aber sie können ihr nicht davonlaufen. Selbst im freien Mietmarkt passen sich Bestandsmieten in aller Reg
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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