Das Umlagesystem steht vor einer enormen Herausforderung. Die Alterung der Gesellschaft führt dazu, dass immer weniger Erwerbstätige immer mehr Pensionisten finanzieren müssen.
Ohne Reformen wird das Pensionssystem zu einer kaum noch finanzierbaren Belastung für die gesamte Volkswirtschaft. „Bis 2040 müssen Pensionisten von halb so vielen Arbeitnehmern leben wie im Vergleich zum Jahr 2000“, sagt Agenda Austria-Ökonom Hanno Lorenz. „Diese Zahlen veranschaulichen, dass eine schrittweise Anpassung des Pensionsantrittsalters an die steigende Lebenserwartung unumgänglich ist.“
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
Einen flächendeckenden Lehrermangel gibt es in Österreich nicht, auch wenn das gern behauptet wird, meint unsere Ökonomin Carmen Treml. Nur rund ein Prozent der Lehrerstellen ist unbesetzt. Der Anteil nicht voll ausgebildeter Lehrkräfte liegt mit 6,7 Prozent klar unter dem OECD-Schnitt von 9,1 Prozent. Wir haben kein Mengenproblem, sondern Engp
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Vor zwanzig Jahren war nur jeder vierte Krankenstand in Österreich nach spätestens drei Tagen vorbei. Mittlerweile trifft das auf fast jeden zweiten Fall zu.
2.800 Euro pro Kopf. So viel zahlt jeder Erwerbstätige in Österreich 2029 allein an Zinsen für die Staatsschulden. Insgesamt wird der Staat 2029 12,6 Milliarden Euro an Zinsen zahlen.
Die alte Bildungskarenz wurde dafür nicht repariert. Sie wurde eingestellt, ein neues Modell kam an ihre Stelle.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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