Auf den ersten Blick klingt die neue Mietpreisbremse harmlos: Steigt die Inflation über drei Prozent, dürfen Mieten künftig nicht mehr voll an die Teuerung angepasst werden – sondern um maximal drei Prozent plus halbe Restinflation. Seit 1990 wäre das lediglich sieben Mal zum Tragen gekommen. Doch der entscheidende Punkt ist nicht nur, wie oft das passiert, sondern auch wann.
Die Grafik der Agenda Austria zeigt: Je früher eine Inflationskrise auftritt, desto größer wird der Verlust für Vermieter. Wenn die Teuerung bereits wenige Jahre nach Fertigstellung eines Zinshauses zuschlägt, lassen sich die Baukosten nicht mehr einholen. Kommt sie erst gegen Ende des Investitionszeitraums, fällt der Effekt deutlich schwächer aus. Das Problem liegt also weniger in der Höhe der Bremse als in ihrer Unkalkulierbarkeit.
Wer heute baut, weiß nicht, wann die nächste Inflationswelle kommt – und ob sich ein Projekt über Jahrzehnte rechnet. Diese Unsicherheit schreckt potenzielle Investoren ab, noch bevor der erste Stein gesetzt ist. So wird aus einer vermeintlich kleinen Schutzmaßnahme für Mieter ein strukturelles Risiko für den Wohnungsneubau.
Langfristig gilt: Eine Politik, die Preise einfriert, lässt am Ende den Markt abkühlen.
Mehr Analysen zur Mietpreisbremse und ihren Folgen finden Sie in der Publikation „Wie Österreich seit 1917 seinen Wohnungsmarkt systematisch ruiniert.“
Während viele in wirtschaftlich unsicheren Zeiten nach finanzieller Stabilität suchen, müssen sich AK und Wirtschaftskammer keine Sorgen machen.
In der politischen Debatte wird gerne behauptet, dass vor allem die Unternehmen von der wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre überdurchschnittlich stark profitiert hätten. Das gilt vor allem für die Phase hoher Inflation, wer erinnert sich nicht an den Begriff der „Gierflation“, die von linken Lobbygruppen in die Welt gesetzt wu
In weiten Teilen der Sozialdemokratie wächst die Überzeugung, die Höchstbeitragsgrundlage bei den Krankenkassen zu streichen. Die Idee hinter dem sperrigen Begriff: Wer mehr verdient, muss keine zusätzlichen Sozialversicherungsbeiträge bezahlen.
Die Regierung scheint aber schon einen Weg gefunden zu haben, wie sie das Budgetdesaster entschärfen will: mit der Wiedereinführung der Kalten Progression.
Aufgrund der schlechten Budgetsituation verbreitet sich das Gerücht, die kalte Progression stehe vor einem Comeback, in den Medien.
Vergangene Woche wurde publik, dass Österreichs Defizit nicht wie angenommen bei 4,5 Prozent, sondern bei 4,9 Prozent gemessen an der Wirtschaftsleistung (BIP) liegen soll.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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