Haben es junge Menschen heute deutlich leichter oder kann sich die krisengebeutelte Generation nichts mehr aufbauen?
Die Jungen wollen nur noch chillen, legen Wert auf eine ausgewogene Life-Life-Balance und warten auf ihr Erbe, um ihren anstrengungslosen Wohlstand zu genießen, so der Vorwurf der einen. Andere wiederum meinen: Diese hätten es deutlich schwerer als ihre Vorfahren. Sie erben einen schwer verschuldeten Staat, der lieber Pensionisten den Hof macht, als in die Zukunft zu investieren und ihnen, wenn sie ins Verdienen kommen, die Hälfte ihrer Einkommen abnimmt. Womit auch der Traum vom Eigenheim ein ewiger Traum bleiben wird. Wozu sich also anstrengen? Sollten die Jungen also aufgeben oder gleich auswandern? Oder leben sie nicht ohnehin in der besten aller Zeiten?
Genau diesen Fragen widmet sich unser kommendes Event! Und keine Sorge, so pessimistisch wie diese Einleitung wird es nicht. Franz Schellhorn, Direktor der Agenda Austria, wird beleuchten, welche Hürden jungen Menschen wirklich im Weg stehen, was gut läuft und wie Österreich mit etwas Mut zu einem Land der Chancen werden könnte.
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Agenda Austria,
Agenda Austria Türkenstraße 25/1/10
Wien,
1090
Austria
 
Schätzung, in Euro, pro Wahlberechtigten
Österreich leistet sich im europäischen Vergleich die mit Abstand teuerste Parteienförderung.
„Es gibt schlichtweg keine Autorität, die festlegen sollte, welche Rechenleistung gerechtfertigt ist und welche nicht.” – Jan Kluge
Verteilung des Bruttoinlandsprodukts von 2016 bis 2026, quartalsweise, in Milliarden Euro, in Österreich
Wer behauptet, in Österreich käme vom wirtschaftlichen Erfolg nur wenig bei den Arbeitnehmern an, sollte einen Blick auf die Zahlen werfen. Seite 2015 ist die Lohnsumme stärker gestiegen als die Wirtschaftsleistung insgesamt; auch deshalb, weil die Beschäftigten seit Beginn der Inflationskrise kräftige Einkommenszuwächse erzielt haben.
Tatsächlich geleistete Arbeitsstunden pro Woche der unselbstständigen Beschäftigten, Index (2004 = 100)
Kurze Arbeitszeiten werden häufiger, lange seltener.
Schuldenquote, im ersten Quartal 2026
Österreichs Schuldenstand hat den EU-Schnitt überholt. Wenn wir so weitermachen, werden wir auch bald zu den überdurchschnittlich hoch verschuldeten Euro-Ländern gehören.
Die EU verspricht Gehaltstransparenz und bringt ein Bürokratiemonster dafür in Stellung. Wer Lohnunterschiede wirklich abbauen will, muss die erklärbaren Ursachen angehen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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