Foto: © Markus Rössle, Kurier / F. Gruber
„Ich bin lieber ein Anarchist als ein Wurmfortsatz kaputter Eliten" – Ulf Poschardt
Diese Woche ist Ulf Poschardt zu Gast. Er war bis vor Kurzem Herausgeber von Welt und Politico Deutschland und ist heute nach eigener Beschreibung der freieste Mitarbeiter bei Axel Springer. Er ist Autor des Buches „Bückbürgertum“.
Warum kommt aus den christdemokratischen Parteien kaum noch ein konservativer Gedanke? Wieso verlieren ÖVP und Union ausgerechnet dort, wo sie jahrzehntelang die Mehrheit hatten? Und was hat die bürgerliche Mitte verlernt, das die politische Linke perfektioniert hat?
Wir führen ein Gespräch darüber, warum die Union nichts Konservatives mehr an sich hat, warum Javier Milei der perfekte Politikertyp ist und warum Poschardt „relativ sicher ist”, dass der Verfassungsschutz schon eine Akte über ihn angelegt hat.
00:59 – Sachsen-Anhalt: Warum die CDU auf 17,2 Prozent abstürzt
04:52 – CDU und ÖVP im Vergleich: Sebastian Kurz, Worthülsen und der fehlende Thinktank
07:20 – Sprache der Politik: Wenn Antworten wie von ChatGPT klingen
12:08 – Javier Milei und die Österreichische Schule: Wem gehört das Freiheitsdenken?
16:07 – Hayek, Mises und die Junge Union: Wo bürgerliche Erneuerung entsteht
19:17 – Staatsquote und Verfassungsschutz: Wer den Staat wirklich delegitimiert?
22:43 – Warum der vorpolitische Raum so wichtig ist
28:30 – Talkshows, Universitäten, NGOs: Der Kampf um die Institutionen
Make Austria Think Again: Jeden Freitag neu, auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.
„So ein digitaler Ausweiszwang, dass sich der Staat regulierend vor unseren Zugang zum offenen Internet stellt, das kennen wir eigentlich nur aus China und Russland" – Thomas Lohninger über die Nebenwirkungen des Social-Media-Verbots für Unter-14-Jährige
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
„Dass Wiener Wohnen international Werbung für das Konzept an sich macht, ist vollkommen absurd" – Jan Kluge über den Mythos vom Roten Wien, an dem sich die Berliner Linke orientiert
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
„Ich würde diese Eingriffe als Frankenstein-Medizin bezeichnen. Sie sind zum Teil experimentell, irreversibel und Minderjährige können die Folgen davon nicht abschätzen." – Faika El-Nagashi
Versicherungsjahre, Zukunftsfonds, Zukunftskonto: Diesen Sommer redet die ÖVP erstaunlich viel über Pensionen. Das ist gut. Aber noch nicht gut genug.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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