Die Hoffnung war groß, dass die langen Verhandlungen schlussendlich in ein Programm mit vielversprechenden Vorschlägen münden. Das Regierungsprogramm der Dreierkoalition lässt sich aber wohl eher durch „Viele Posten, wenig Veränderung“ zusammenfassen. Statt den Mut aufzubringen, echte Strukturreformen anzupacken, einigt man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner: Die SPÖ verzichtet großzügigerweise auf Vermögensteuern, im Gegenzug verschonen ÖVP und NEOS den aufgeblähten Staatsapparat vor längst überfälligen Einschnitten. Ein Deal, der den Parteien in die Karten spielt, aber dem Land nicht weiterhilft. Die neue Regierung hat den Ernst der Lage nicht erkannt. An großen und vor allem neuen Leuchtturmprojekten fehlt es allerdings weitestgehend. Vieles wurde schon vor fünf Jahren geplant, kam aber nie zur Durchsetzung.
Die türkis-rot-pinke Dreierkoalition wird ein Jahr alt. Doch was ist schon ein Jahr? Zeit ist bekanntlich relativ. Wäre die Regierung ein Baby, würden wir uns nun auf die ersten zaghaften Schritte freuen; wäre sie aber ein Goldhamster, würden wir schon mal ein kleines Loch im Garten vorbereiten.
Die öffentliche Hand besitzt gewaltige Teile der österreichischen Wirtschaft. Zeitgemäß ist das nicht. Privatisierung ist das Gebot der Stunde. Am Ende gewinnen alle.
Neue Regierung, alter Kurs: Wer mit der neuen Bundesregierung auf Reformen hoffte, hat sich getäuscht. Unsere Grafiksammlung 2025 veranschaulicht, wo die Probleme liegen.
Damit die österreichische Wirtschaft wieder wachsen kann, ist Veränderung nötig. Das Stichwort lautet: schöpferische Zerstörung.
(Über) 100 Jahre Interventionsspirale im österreichischen Wohnungsmarkt
Die Mietpreisbremse für den freien Markt wird kommen. Und mit ihr eine ganze Reihe an unbeabsichtigten Nebenwirkungen. In Österreich haben wir über 100 Jahre Erfahrung mit Mietpreiseingriffen. Nur gelernt haben wir nichts daraus.
Warum Österreichs Schüler so wenig über Wirtschaft wissen. Und warum das nicht gut ist.
Was ist ein Markt? Wie bilden sich Preise? Was ist der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn? Viele Österreicher wissen das nicht; die Welt der Ökonomie ist ihnen ein Rätsel und deshalb oft auch unheimlich. Ein Schulfach Wirtschaft würde diese Defizite schon bei den Jüngsten beheben – und eine Menge Irrtümer aus der Welt schaffen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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