(Foto oben, v.l.n.r.: Monika Köppl-Turyna, Michael Christl, Dénes Kucsera)

Über Zeitungen, Radio und Fernsehen ist ja immer wieder zu erfahren, welche Positionen die Agenda Austria zu wirtschafts- oder sozialpolitischen Fragen einnimmt. Dass wir in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, ist ein erfreuliches Ergebnis unserer Arbeit. Mindestens ebenso erfreulich ist, dass unsere Ökonomen immer mehr Anerkennung in der Fachwelt erhalten.

Young Economists Award

So haben Michael Christl, Monika Köppl-Turyna und Dénes Kucsera vor einigen Wochen den „Young Economists Award“ der renommierten Nationalökonomischen Gesellschaft (NoeG) erhalten, der für hervorragende Arbeiten von Autoren unter 35 Jahren verliehen wird. Die drei Volkswirte der Agenda Austria erhielten die Auszeichnung für ihr Paper „Employment Effects of Minimum Wages in Europe revisited“ – einer Arbeit, die das Thema Mindestlohn unter die Lupe nimmt, gerade noch erweitert wird und über deren Ergebnisse wir in den nächsten Wochen berichten. Wer mit diesem wichtigsten Preis für Nachwuchsökonomen ausgezeichnet wird, entscheidet der Vorstand der NoeG, dem etwa OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny, OeNB-Direktor Peter Mooslechner, der Ex-Chef des IHS Bernhard Felderer oder Karl Aiginger vom WIFO angehören.

Ranking der einflussreichsten Ökonomen

Die Agenda Austria beschäftigt nicht nur ausgezeichnete Ökonomen, sie wird auch von solchen in ihrem wissenschaftlichen Beirat beraten. Wie schon 2014 wurde unser Beiratsmitglied Univ.-Prof. Friedrich Schneider auch dieses Jahr in einem von der „Presse“, NZZ und der FAZ erstellten Ranking als einflussreichster Ökonom Österreichs ermittelt. Wir gratulieren herzlich! Neben seinen medialen Auftritten und seinem Einfluss auf die Politik überzeugt Schneider vor allem mit den vielen Zitierungen in wissenschaftlichen Publikationen. Übrigens: Den zweitgereihten Münchener Ökonomen Hans-Werner Sinn hat die Agenda Austria ja im Juni zu einem sehr gut besuchten Vortrag über Griechenland nach Wien geholt.

Über eine Auszeichnung in Form einer neuen Tätigkeit kann sich auch Dr. Rainer Münz aus unserem Beirat freuen, und wir mit ihm. Der Migrations- und Bevölkerungsforscher Münz wird künftig EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker in sozialen Fragen sowie in puncto Migration und Wettbewerbsfähigkeit beraten. Münz’ Arbeit für und Einblick in die EU-Kommission wird für die Agenda Austria besonders nützlich sein.