Für eine eigene 45 Quadratmeter große Wohnung müssen die Österreicher im Schnitt knapp fünf Netto-Jahresgehälter hinblättern, wie eine Berechnung der Agenda Austria zeigt. Im Bundesländer-Vergleich liegt Wien mit mehr als sechs Jahreseinkommen an der Spitze, im Burgenland kommt man bereits mit zwei zu seinen eigenen vier Wänden.
Zwischen 2015 und 2019 haben die Preise für Eigenheime aufgrund der gestiegenen Nachfrage stark angezogen. Getrieben wird die Nachfrage von der wachsenden Bevölkerung und der Zinspolitik der EZB. Damit Wohnraum nicht noch unerreichbarer wird, braucht es gerade in Wien mehr Neubauten in den stark nachgefragten Segmenten. „Wichtig wäre es, dass wieder mehr Wohnraum geschaffen wird, um leistbares Wohnen für alle gewährleisten zu können“, sagt Agenda-Austria-Ökonom Hanno Lorenz.
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
Einen flächendeckenden Lehrermangel gibt es in Österreich nicht, auch wenn das gern behauptet wird, meint unsere Ökonomin Carmen Treml. Nur rund ein Prozent der Lehrerstellen ist unbesetzt. Der Anteil nicht voll ausgebildeter Lehrkräfte liegt mit 6,7 Prozent klar unter dem OECD-Schnitt von 9,1 Prozent. Wir haben kein Mengenproblem, sondern Engp
Anteil der Wiener Volksschüler, im Schuljahr 2024/25, in Prozent
In immer mehr Wiener Volksschulen ist Deutsch die Sprache einer Minderheit.
Stromkosten für Haushalte, 2026, in Cent pro Kilowattstunde (kWh)
Große Spanne bei den Netzgebühren
Realer Preisanstieg für selbstgenutztes Wohneigentum, in Prozent, 2010 bis 2025.
Seit 2010 ist selbstgenutzter Wohnraum durchschnittlich um 21,3 Prozent (real) im Wert gestiegen.
Verteilung des Bruttoinlandsprodukts von 2016 bis 2026, quartalsweise, in Milliarden Euro, in Österreich
Wer behauptet, in Österreich käme vom wirtschaftlichen Erfolg nur wenig bei den Arbeitnehmern an, sollte einen Blick auf die Zahlen werfen. Seite 2015 ist die Lohnsumme stärker gestiegen als die Wirtschaftsleistung insgesamt; auch deshalb, weil die Beschäftigten seit Beginn der Inflationskrise kräftige Einkommenszuwächse erzielt haben.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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