In immer mehr Wiener Volksschulen ist Deutsch die Sprache einer Minderheit.
Für mehr als 60 Prozent der Volksschüler in Wien ist Deutsch nicht die Erstsprache. In Margareten waren es im Schuljahr 2024/25 fast 91 Prozent, in Favoriten 81,4 und in Ottakring 79,3 Prozent. Wie gut die Kinder tatsächlich Deutsch können, zeigt erst ein anderer Wert. Wenn ihre Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um dem Unterricht zu folgen, werden sie als „außerordentliche“ Schüler geführt. In Margareten waren das zuletzt 36,7 Prozent, in Ottakring 33,2 und in Favoriten 30 Prozent, wie unsere Auswertung zeigt.
Wo Kinder mit so unterschiedlichen Sprachkenntnissen gemeinsam unterrichtet werden, ist spezielle Deutschförderung entscheidend für den Bildungserfolg. Denn wer dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann, tut sich nicht nur in Deutsch schwer, sondern auch in Mathematik, im Sachunterricht und später in der Ausbildung. „Man muss schon im Kleinkindalter mit konsequenten Sprach- und Entwicklungsfeststellungen beginnen. Nur so kann man früh zielgerichtet mit verpflichtender Förderung ansetzen. Entscheidend ist dann, laufend und konsequent nachzuprüfen, um schon vor dem Schuleintritt einen wesentlichen Teil der Defizite ausgleichen zu können“, sagt Ökonomin Carmen Treml.
Quelle: Statistik Austria, Agenda Austria.
Methodik: Teilzeitquote (in Prozent) der unselbständig erwerbstätigen Männer und Frauen im zweiten Quartal 2016 und 2026 nach Altersgruppen.
Balkendiagramm mit zwei Kennzahlen je Wiener Gemeindebezirk, im Schuljahr 2024/25, in Prozent: Anteil der außerordentlichen Volksschüler (von 7,4 Prozent in Wieden bis 36,7 Prozent in Margareten) und Anteil der Volksschüler mit nicht-deutscher Erstsprache (von 29,4 Prozent in Josefstadt bis 90,9 Prozent in Margareten).
Niemand sollte sich wundern, dass es in Österreich steigenden Wohnungsmangel gibt.
Einkommen österreichischer Pensionisten im EU-Vergleich mit Erwerbstätigen
Irgendwann schlage die Mathematik die Ideologie, sagte AMS-Chef Johannes Kopf zuletzt in der ORF-„Pressestunde“ und sprach sich für ein höheres Pensionsantrittsalter aus.
Durchschnittliche Ausgaben pro Schüler nach Bildungsstufe, im Jahr 2023, in Euro (KKP)
Österreich gibt pro Kind in der frühen Bildung rund 16.000 Euro aus.
Anteil außerordentlicher Schüler in der ersten Schulstufe nach Staatsbürgerschaft, 2019/20 bis 2024/25
Fast jedes vierte Kind beginnt die Volksschule als außerordentlicher Schüler, weil es dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann.
Anteil der 15- bis 24-Jährigen, die weder in Ausbildung noch erwerbstätig sind, nach Herkunft, im Jahr 2025
Was in der Schule nicht aufgeholt wird, setzt sich am Arbeitsmarkt und später im Sozialsystem fort.
Bruttoschulden des Gesamtstaats, in Prozent des BIP
Zweimal im vergangenen Jahrhundert schossen die Staatsschulden der Industrieländer nach oben: im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. 1946 lagen sie bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. Heute sind es rund 113 Prozent.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
Lernen Sie uns kennenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen