Foto: © Markus Rössle, Kurier / F. Gruber
„Ich würde diese Eingriffe als Frankenstein-Medizin bezeichnen. Sie sind zum Teil experimentell, irreversibel und Minderjährige können die Folgen davon nicht abschätzen." – Faika El-Nagashi
Diese Woche ist Faika El-Nagashi zu Gast. Sie war Integrations- und Menschenrechtssprecherin der Grünen im Nationalrat und ist Gründerin des europäischen Netzwerks Athena Forum. Wir sprechen über den Umgang mit Geschlechtsidentität bei Kindern und Jugendlichen und die Frage, warum Kritik daran in progressiven Kreisen kaum noch möglich ist.
Was bedeutet es, wenn Ärzte, Gerichte und Jugendämter Pubertätsblocker und Hormonbehandlungen als „affirmativ” bezeichnen? Wenn die Stadt Wien sogenannte Gender Boxen als erweitertest Unterrichtsmaterial anbietet? Warum gilt schon die Behauptung, es gebe zwei biologische Geschlechter, als rechtsextreme Gesinnung? Außerdem werfen wir einen Blick auf eine parlamentarische Anfrage zum Thema und besprechen, vor welchen Herausforderungen betroffene Eltern stehen.
01:56 Grüne Karriere: Von der Integrationssprecherin zur „Faschistin”
04:55 Der Fall AKH: Zwölfjährige, Anorexie und Obsorgeentzug
10:14 Affirmative Behandlung: Was bedeutet das?
15:04 Über 500 Mastektomien seit 2020
17:29 Chemische Kastration: Berechtigter Vorwurf?
21:27 Genderbox: Schulmaterial der Stadt Wien
31:08 Selbstbestimmungsgesetz: Deutschland, EU, Österreich
34:05 Millionen für Lobby-NGOs: Wer finanziert die Debatte?
42:29 J. K. Rowling und die Frauenhäuser
48:39 Männer im Frauengefängnis: Der Fall aus Deutschland
54:14 „Was ist eine Frau?”
Make Austria Think Again: Jeden Freitag neu, auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.
„So ein digitaler Ausweiszwang, dass sich der Staat regulierend vor unseren Zugang zum offenen Internet stellt, das kennen wir eigentlich nur aus China und Russland" – Thomas Lohninger über die Nebenwirkungen des Social-Media-Verbots für Unter-14-Jährige
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
„Dass Wiener Wohnen international Werbung für das Konzept an sich macht, ist vollkommen absurd" – Jan Kluge über den Mythos vom Roten Wien, an dem sich die Berliner Linke orientiert
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
„Ich bin lieber ein Anarchist als ein Wurmfortsatz kaputter Eliten" – Ulf Poschardt
„Das Ergebnis ist nicht berauschend, gar keine Frage." – Wolfgang Sobotka über die Bilanz der ÖVP bei Staatsquote und Entbürokratisierung
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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