Eine konsequente Sanierung des Haushalts wäre keine Herkulesaufgabe, auch wenn es die Regierung gerne so darstellt. Wären alle Staatsausgaben seit dem Jahr 2019 mit der (durchaus beachtlichen) Inflation gestiegen, hätte der Staat im Jahr 2025 rund 58 Milliarden mehr Geld ausgegeben als vor der Krise – gleichzeitig aber um 30 Milliarden Euro weniger, als tatsächlich ausgegeben wurden. Mit Ausgaben auf dem Niveau von 2019 könnten wir heute also Budgetüberschüsse feiern; stattdessen hat die Europäische Kommission ein Defizitverfahren gegen Österreich eingeleitet.
Wie sehr es an Ambition fehlt, zeigt auch das von ihr angeführte Ziel der Bemühungen: Sie gibt sich bereits mit drei Prozent Neuverschuldung gemessen am BIP zufrieden, also mit jenem Wert, zu dem sich die Republik laut Stabilitätspakt maximal verschulden darf.
Wir finden: Nicht das höchstmögliche Defizit sollte der Anspruch der Regierung sein. Es sollte vielmehr darum gehen, einen Überschuss zu erwirtschaften, um die Bürger steuerlich endlich zu entlasten und die notwendigen Zukunftsinvestitionen tätigen zu können. Genau das würde dem Motto der Regierung „Nicht weiter wie bisher“ entsprechen. Wir zeigen, wie der Start gelingen kann.[1]
Fußnoten
Unser Vorschlag zeigt, wie Österreich durch konsequente Ausgabendisziplin und strukturelle Reformen wieder finanzielle Spielräume gewinnt.
Die türkis-rot-pinke Dreierkoalition wird ein Jahr alt. Doch was ist schon ein Jahr? Zeit ist bekanntlich relativ. Wäre die Regierung ein Baby, würden wir uns nun auf die ersten zaghaften Schritte freuen; wäre sie aber ein Goldhamster, würden wir schon mal ein kleines Loch im Garten vorbereiten.
Die öffentliche Hand besitzt gewaltige Teile der österreichischen Wirtschaft. Zeitgemäß ist das nicht. Privatisierung ist das Gebot der Stunde. Am Ende gewinnen alle.
Neue Regierung, alter Kurs: Wer mit der neuen Bundesregierung auf Reformen hoffte, hat sich getäuscht. Unsere Grafiksammlung 2025 veranschaulicht, wo die Probleme liegen.
Damit die österreichische Wirtschaft wieder wachsen kann, ist Veränderung nötig. Das Stichwort lautet: schöpferische Zerstörung.
(Über) 100 Jahre Interventionsspirale im österreichischen Wohnungsmarkt
Die Mietpreisbremse für den freien Markt wird kommen. Und mit ihr eine ganze Reihe an unbeabsichtigten Nebenwirkungen. In Österreich haben wir über 100 Jahre Erfahrung mit Mietpreiseingriffen. Nur gelernt haben wir nichts daraus.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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