Foto: © Markus Rössle, Kurier / F. Gruber
„Sie kommen alle aus den Schulen und Universitäten und haben dort sukzessive gelernt, dass es unanständig ist, nicht links zu sein. Und wer will unanständig sein?“ – Michael Fleischhacker
Franz Schellhorn und Sandra Keplinger sprechen mit Michael Fleischhacker, dem ehemaligen Chefredakteur der „Presse” und Moderator von „Talk im Hangar-7” auf Servus TV, über eine Frage, die viele spüren, aber nur wenige offen aussprechen. Haben wir einen zu einseitigen Journalismus? Im Mittelpunkt stehen linke Mehrheiten in Redaktionen, die Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien, die Verschiebung politischer Begriffe und die Frage, warum sich immer mehr Menschen von den klassischen Medien abwenden.
Die Diskussion geht dabei über reine Medienschelte hinaus. Themen sind unter anderem Redaktionskulturen, Themenauswahl, die Berichterstattung zu Corona und Migration, die Schlagseiten der öffentlich-rechtlichen Medien und die grundsätzliche Frage, ob die Mehrheit der Journalisten längst selbst Teil einer politischen Blase geworden ist.
Themen dieser Episode:
01:06 Wie links ist der Journalismus wirklich?
03:53 Warum Eigentümerstrukturen wenig über die Redaktion verraten
06:00 Wie „rechts“ zum Kampfbegriff wurde
09:23 Was Journalisten wählen – und warum das relevant ist
13:16 Corona, ORF und der Vertrauensverlust in klassische Medien
16:36 Migration, FPÖ-TV und die Folgen einseitiger Berichterstattung
18:59 BBC, NDR, ZDF: Warum auch andere Öffentlich-Rechtliche unter Druck stehen
20:01 Haushaltsabgabe, ORF und die Frage nach Reformen
24:13 Braucht es öffentliche Finanzierung für verlässlichen Journalismus?
27:25 Iran, Themenauswahl und die blinden Flecken der Medien
Jetzt reinhören und besser verstehen, warum das Vertrauen in Medien sinkt und wie redaktionelle Blasen entstehen. Das Weekly – Make Austria Think Again. Jeden Freitag. Auf Youtube, und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: Markus Rössle, KURIER / F. Gruber, Markus Rössle
„Ein Preisdeckel bedeutet letztlich, dass der Staat die Entscheidungen von Millionen Menschen durch die Entscheidungen einiger Politiker und Beamter ersetzt.“
Staatsschulden auf Rekordhöhe, Steuern auf Konfiskationsniveau, Regulierung als neuer Staatssport. Und die Liberalen? Sie fliegen aus den Parlamenten.
Die türkis-rot-pinke Dreierkoalition wird ein Jahr alt. Doch was ist schon ein Jahr? Zeit ist bekanntlich relativ. Wäre die Regierung ein Baby, würden wir uns nun auf die ersten zaghaften Schritte freuen; wäre sie aber ein Goldhamster, würden wir schon mal ein kleines Loch im Garten vorbereiten.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
Lernen Sie uns kennenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen