Ein Ende der lockeren Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank ist nicht mehr ausgeschlossen. Doch da sich Österreich zuletzt mit günstigen Krediten eingedeckt hat, bestehe kein Grund für Alarmismus, schrieb „Der Standard“. Franz Schellhorn kritisierte dort, dass die niedrigen Zinsen nicht genutzt wurden, um in Bildung und Infrastruktur zu investieren. Österreich gebe stattdessen zu viel Geld für Pensionen aus – „die Regierung holt sich lieber billiges Geld bei der EZB, als dass sie Reformen angeht“.

Der Standard, 20.03.2017