Zusammenfassung

Am 13. März 2015 legte die Regierung ihre Pläne für die lang diskutierte Steuerreform vor. Zur Erinnerung: Das von SPÖ und ÖVP selbst gesteckte Ziel dieser Reform war es, den Faktor Arbeit zu entlasten, damit den Bürgern mehr Netto vom Brutto bleibt.

Nun gibt es viele Menschen, in deren Augen die Steuerbelastung zu hoch ist. Andere wiederum meinen, sie zahlen gerne Steuern, weil sie damit einen funktionstüchtigen Staat mit einem guten Leistungsangebot finanzieren. Wer aber zahlt eigentlich wie viel Lohnsteuer? Und wer wie viel Sozialversicherung? Was genau macht der Staat mit den Steuereinnahmen? Schafft eine höhere Besteuerung von Vermögen mehr Gleichheit? Hat der Staat tatsächlich ein Ausgabenproblem – oder nicht doch auch ein Einnahmenproblem? Und wie hoch ist die Besteuerung von Kapital im Vergleich zum Faktor Mensch?

Fragen über Fragen – die wir mit dieser Broschüre in Form von aufschlussreichen Grafiken beantworten. Damit Sie sich leichter tun, die vorgelegten Steuerpläne der Regierung einzuordnen.

 

Die 15 zweckdienlichen Hinweise:

  1. Wer zahlt wie viel Lohn- und Einkommensteuer?
  2. Wie liegt Österreichs Lohnsteuer im internationalen Vergleich?
  3. Wie hoch sind unsere Sozialabgaben im internationalen Vergleich?
  4. Wie stark wird ein Durchschnittsverdiener insgesamt belastet?
  5. Wie hoch wird Arbeit besteuert, wie hoch Kapital?
  6. Schafft eine höhere Vermögenssteuer mehr Gleichheit?
  7. Wie ungleich sind die Einkommen in Österreich verteilt?
  8. Nimmt der Staat zu wenig ein oder gibt er zu viel aus?
  9. Welche Steuern bringen dem Staat am meisten ein?
  10. Welche sind die größten Ausgabenposten des Staates?
  11. Braucht der Staat hohe Einnahmen, damit die Wirtschaft wächst?
  12. Hohe Abgaben, steigende Schulden – geht es auch anders?
  13. Wie viel bringt die kalte Progression dem Staat?
  14. Wie viel zusätzliches frei verfügbares Einkommen bleibt nach der Steuerreform?
  15. Wie wird sich die kalte Progression in den nächsten Jahren entwickeln?