Es bleibt immer weniger übrig

Es bleibt immer weniger übrig

Um den Bürgern wieder mehr von ihrem erwirtschafteten Einkommen zu lassen, muss die kalte Progression weg. – Ein Kommentar von Michael Christl

Manchmal muss man einen Schritt weiter zurück machen, um ein besseres Bild der aktuellen Lage zu bekommen. Das trifft etwa zu, wenn man betrachtet, wie viel an Steuern jeder in Österreich Ansässige im Lauf der Zeit bezahlt hat bzw. bezahlt. Weiterlesen

Ein Rezept zur Senkung der Steuerquote

Ein Rezept zur Senkung der Steuerquote

Das Ziel von Außenminister Kurz, die Steuer- und Abgabenquote zu senken, ist richtig. Schweden hat es vorgemacht und liefert auch Ideen, mit welchen konkreten Maßnahmen das geht.

Wie wäre es möglich, die Steuer- und Abgabenquote in Österreich von derzeit über 43 auf 40 Prozent zu senken? Dieser von Außenminister Sebastian Kurz vorgebrachte Plan ist ja weithin auf Skepsis gestoßen. Vielleicht auch deswegen, weil Kurz noch nicht genau erläutert hat, wie er dieses Ziel erreichen will. Weiterlesen

Kommentar: Hilfe, die Steuern sinken!

Kommentar: Hilfe, die Steuern sinken!

Wie Österreichs Steuer- und Abgabenquote auf 40 Prozent zu drücken wäre, ohne auch nur einen Cent an Ausgaben zu kürzen. – Kommentar von Franz Schellhorn.

Als der schönste und erfolgreichste Finanzminister aller Zeiten vor vielen Jahren durch das idyllische Österreich tourte, spielten sich denkwürdige Szenen ab. Vor heimischen Unternehmern lüftete „KHG“ das Geheimnis, wie er das Nulldefizit (fast) erreicht hatte: mit der höchsten Steuer- und Abgabenquote in der Geschichte des Landes.
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Grafik der Woche: Wo die Sharing Economy beliebt ist, und wo weniger

Grafik der Woche: Wo die Sharing Economy beliebt ist, und wo weniger

Im EU-Vergleich verwenden die Österreicher kollaborative Online-Plattformen wie z.B. Airbnb oder Uber bei weitem nicht so häufig wie etwa der „Europameister“ Irland.

Wie populär ist es, eine Unterkunft, ein Auto oder auch die Dienstleistung z.B. eines Handwerkers über eine Internet-Plattform zu buchen? Oder selbst ein Produkt auf einer Plattform anzubieten, etwa das freie Gästezimmer an Touristen? Im EU-Vergleich verwenden die Österreicher Plattformen wie z.B. Airbnb bei weitem nicht so häufig wie der „Europameister“ Irland: Weiterlesen

Grafik der Woche: Wie fit ist Österreich für den Wettbewerb?

Grafik der Woche: Wie fit ist Österreich für den Wettbewerb?

Im IMD-Ranking 2017 liegt Österreich in puncto Wettbewerbsfähigkeit auf Platz 25 von 63 untersuchten Ländern. 2007 lag Österreich noch auf Platz 11.

Von 63 untersuchten Ländern liegt Österreich in puncto Wettbewerbsfähigkeit auf Platz 25, so das Ranking 2017 der renommierten Schweizer Wirtschaftshochschule IMD. 2016 lag Österreich um einen Platz besser; Grund für die Verschlechterung ist, dass China einen Sprung nach vorne gemacht hat. Unsere Grafik zeigt, wie sich einzelne Faktoren, die im Wettbewerb wichtig sind, in den letzten zehn Jahren entwickelt haben: Weiterlesen

Die Beamten sind die Gewinner der Steuerreform

Die Beamten sind die Gewinner der Steuerreform

Pensionierte wie aktive Beamte können sich über die höchste Lohnsteuerentlastung freuen. Die an sich positive Reform hat einen Pferdefuß: Sie subventioniert Teilzeitarbeit. Niedrigere Sozialabgaben könnten einen Anreiz zum Umstieg auf Vollzeit bieten.

Es ist ja gut möglich oder sogar wahrscheinlich, dass Sie zu den insgesamt 6,77 Millionen Arbeitern, Angestellten und Pensionisten in Österreich gehören. Dann sind Sie auch persönlich von der Steuerreform 2016 betroffen, mit der die Regierung die Lohnsteuer gesenkt hat und durch die nun mehr Netto vom Brutto bleibt. Aber: Wer sind denn die größten Gewinner der Steuerreform? Ist das Steuersystem jetzt gerechter? Und nicht zuletzt: Wie wirkt sich die Reform auf Österreichs Wirtschaft aus? Weiterlesen

Die Freunde der Schutzzölle

Die Freunde der Schutzzölle

In den USA wie in Europa werden die Rufe nach dem Schutz heimischer Industrien immer lauter. Chinas Kommunisten brechen derweil eine Lanze für den Freihandel. – Ein Kommentar von Franz Schellhorn

Als die internationalen Spitzen aus Politik und Wirtschaft im vergangenen Jänner zum Weltwirtschaftsforum nach Davos reisten, war klar, was die Daheimgebliebenen zu erwarten hatten. Allem voran die alljährliche Meldung des britischen NGO-Dachverbands Oxfam, wonach die Welt wieder ungerechter geworden sei, weil ein paar wenige Superreiche so viel Vermögen besäßen wie die Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Wie dieser Befund zustande kam und ob er so überhaupt stimmt, interessierte niemanden. Die Nachricht verbreitete sich wie schon in den Jahren davor in Windeseile in der ganzen Welt. Weiterlesen

Arbeitslosenunterstützung: Mehr und dafür kürzer

Arbeitslosenunterstützung: Mehr und dafür kürzer

Die Langzeitarbeitslosigkeit ist gegenüber Mai 2016 um acht Prozent gestiegen. Österreich sollte die skandinavischen Länder nachahmen: Deren Regeln schützen besser vor der Inaktivitätsfalle.

Es ist eindeutig und erfreulich: Die Arbeitslosigkeit sinkt. Das tut sie, weil die Konjunktur in Schwung geraten ist. Freilich gibt es neben den konjunkturellen auch strukturelle Gründe für die Arbeitslosigkeit: Denn gleichzeitig gibt es ja sehr viele offene Jobs, die aus welchen Gründen auch immer nicht besetzt werden können. Weiterlesen

Warum die SPÖ zu Recht die Gewerbeordnung entrümpeln will

Warum die SPÖ zu Recht die Gewerbeordnung entrümpeln will

Das Bemühen um eine liberalisierte Gewerbeordnung ist sehr zu begrüßen. Deren Eckpunkte sollten eine einzige Gewerbeumlage, viel weniger reglementierte Gewerbe und mehr Konsumentenschutz durch Haftpflicht sein.

Es ist eine goldene Gelegenheit: Die SPÖ will das freie Spiel der Kräfte im Parlament nutzen, um eine deutlich weitergehende Liberalisierung der Gewerbeordnung durchzusetzen – ein Vorhaben, dass sehr zu begrüßen ist. Denn die Wirtschaftskammer konnte bisher ihre Interessen auf Kosten unternehmerisch denkender Menschen durchsetzen. Andere Parteien haben ja schon signalisiert, dass sie die SPÖ beim Plan unterstützen würden, die Gewerbeordnung zu entrümpeln. Noch tagt das Parlament, es ließe sich also machen. Weiterlesen

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