Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Um den Wohlstand zu sichern, muss Österreich wieder wettbewerbsfähiger werden. Wir zeigen in einer neuen Publikation, wie das geht: „Yes, you can! Eine Roadmap in die Top Ten“.

Egal, wie die nun startenden Koalitionsverhandlungen ausgehen: Auf die neue Regierung wartet jede Menge Arbeit. Nicht zuletzt deswegen, weil sich Österreich in den vergangenen zehn Jahren kaum weiterentwickelt hat und deutlich weniger wettbewerbsfähig ist als etwa 2007. Dabei ist der internationale Handel für Österreich von überragender Bedeutung – mehr als jeder zweite Euro wird jenseits der Grenzen verdient. Weiterlesen

Und jetzt? – Kommentar zur Nationalratswahl

Und jetzt? – Kommentar zur Nationalratswahl

Die künftige Regierung wird den Blick der Bevölkerung wieder nach vorn richten müssen. Dazu braucht es vor allem einmal eines: eine positive Erzählung. – Kommentar von Franz Schellhorn

Endlich. Die Wahlen sind geschlagen, und damit ist auch der wohl schmutzigste aller Wahlkämpfe vorbei. Was bleibt, ist ein schwer vergiftetes politisches Klima und die Frage, ob es die künftige Regierung schaffen wird, den Blick der Bevölkerung wieder nach vorn zu lenken, den Menschen wieder Mut zu machen und sie davon zu überzeugen, keine Angst vor der Zukunft haben zu müssen. Weiterlesen

Warum Österreich eine Schuldenbremse braucht

Warum Österreich eine Schuldenbremse braucht

Statt das Defizit mit wenig durchdachten Beschlüssen zu erhöhen, sollte der Nationalrat heute zumindest eine wirksame Schuldenbremse beschließen. Noch besser wäre eine zusätzliche Ausgabenbremse, so wie in Schweden.

Manchmal bergen Zahlen eine eindeutige Botschaft, so wie im Fall von Österreichs Staatsverschuldung. Die Tatsache, dass diese beständig anwächst, zeigt, dass die heimische Politik in Sachen Budgetdisziplin chronisch überfordert ist. Die bestehenden Gesetze, wonach Bund, Länder und Gemeinden verpflichtet sind, nachhaltig geordnete Haushalte anzustreben, reichen eben nicht aus. Allein die Schulden des Bundes sind seit 1962 etwa fünfmal schneller gewachsen als die Wirtschaftsleistung (BIP), wie folgende Grafik illustriert: Weiterlesen

Kommentar: „Geholt, was ihnen zusteht“

Kommentar: „Geholt, was ihnen zusteht“

In Österreich geht es nicht mehr wirklich um Arm oder Reich. Sondern um geschützt oder ungeschützt. Um pragmatisiert oder exponiert. – Kommentar von Franz Schellhorn

Glaubt man offiziellen Statistiken und Studien, dann geht es in diesem Land immer ungerechter zu. Männer seien um 40 Prozent reicher als ihre Partnerinnen, die Reichsten der Reichen verfügten über einen deutlich höheren Anteil am Gesamtvermögen als bisher angenommen, und für einige Menschen arbeitet das Geld sogar dann noch weiter, wenn sie selbst in ihren weichen Federbetten liegen, wie der Kanzler höchstpersönlich beklagt. Gemeint sind reiche Erben, die mit dem steuerfrei Ererbten ein Leben in Saus und Braus führen können, während andere nicht wissen, wie sie trotz harter Arbeit über die Runden kommen. Weiterlesen

Richard Thaler, der neue Nobelpreis-Träger

Richard Thaler, der neue Nobelpreis-Träger

Der Erfinder des „Nudging“ erhält den Preis der Schwedischen Reichsbank für seine Erkenntnisse in der Verhaltensökonomie. Manche davon werden im öffentlichen Leben angewendet.

Der diesjährige Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften, den die Schwedische Reichsbank vergibt, geht an Richard Thaler für seinen Beitrag zur Verhaltensökonomie. Der an der University of Chicago tätige Ökonom hat gezeigt, wie bedeutend psychologisch realistische Annahmen wie die begrenzte Rationalität der Menschen, soziale Präferenzen oder mangelnde Selbstkontrolle in der Analyse von ökonomischen Entscheidungen sind: Der Mensch ist eben kein reiner „homo oeconomicus“. Thalers Forschungsergebnisse haben maßgeblich zur raschen Ausbreitung der Verhaltensökonomie und deren Anwendung in der Wirtschaftsforschung und in der Politik geführt. Weiterlesen

Flachere Lohnkurve statt teures Job-Programm

Flachere Lohnkurve statt teures Job-Programm

Neue Zahlen der EU zeigen: Ältere verdienen in Österreich unverhältnismäßig mehr als Jüngere. Die Arbeitslosigkeit bei Älteren ist auf Dauer nur zu stoppen, wenn das Senioritätsprinzip abgeschwächt wird.

Die Konjunktur zieht an und damit sinkt die Arbeitslosigkeit. Das ist erfreulich, vor allem für jene Personen, die nun wieder eine Stelle haben. Dennoch sind nach wie vor Maßnahmen nötig, um weitere Jobsuchende zurück ins Arbeitsleben zu bringen. In einer Gruppe bleibt die Arbeitslosigkeit nämlich hartnäckig hoch: Bei den über 50 Jahre alten Personen. Weiterlesen

Was gegen das maßlose Geldausgeben vor Wahlen zu tun wäre

Was gegen das maßlose Geldausgeben vor Wahlen zu tun wäre

Ein Faktencheck zeigt, dass die Politik kurz vor Urnengängen regelmäßig mehr ausgibt als in Jahren ohne Wahl. Gegen solche oft konzeptlosen Beschlüsse hülfen eine Ausgabenbremse sowie ein transparenteres Budget.

Wahlen kosten Geld. Freilich nicht nur ihre Durchführung an sich, sondern auch das Werben der Parteien um Wählerstimmen mittels neu eingeführter Wohltaten, auch Wahlzuckerl genannt. „Ein Blick auf die Daten über den Zeitraum von 40 Jahren zeigt, dass die Republik in Wahljahren und dem jeweiligen Jahr danach besonders hohe Ausgaben hat“, stellt Agenda Austria-Ökonomin Monika Köppl-Turyna fest. Weiterlesen