Grafik der Woche: Ältere und das Arbeitsleben

Grafik der Woche: Ältere und das Arbeitsleben

In Österreich sind immer mehr Personen über 55 in Beschäftigung. Gleichzeitig liegt Österreich aber unter dem EU-Schnitt.

Auch wenn die Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe hoch ist: In Österreich sind immer mehr Personen über 55 in Beschäftigung. Gleichzeitig liegt Österreich prozentuell gesehen immer noch unter dem EU-Schnitt, wie unsere Grafik zeigt: Weiterlesen

Budget: Österreich braucht eine Ausgabenbremse

Budget: Österreich braucht eine Ausgabenbremse

2016 brachte ein höheres Defizit als ohnehin angekündigt. Die Politik muss sich vor der Versuchung permanenter neuer Schulden endlich selbst schützen. Skandinavische Länder zeigen, wie es geht.

Österreich machte 2016 ein höheres Defizit als angekündigt und mit der EU vereinbart. Genauer gesagt: Das strukturelle Nulldefizit wurde verfehlt – auch nach Abzug besonderer Ausgaben wie jenen für die Flüchtlinge gab es ein größeres Budgetloch als geplant. Weiterlesen

Grafik der Woche: Wo Armut sinkt und wo sie steigt

Grafik der Woche: Wo Armut sinkt und wo sie steigt

Die extreme Armut ist global gesehen seit 1990 deutlich zurückgegangen: Allein in China ist die Zahl der extrem Armen von 756 Millionen auf 25 Millionen Menschen gesunken.

Nackte Zahlen allein sind manchmal wenig anschaulich. Daher zeigen wir diesmal anhand von Flächen, wie sich weltweit die Zahl der Menschen entwickelt hat, die in extremer Armut leben müssen. Kurz gesagt: Sie ist global gesehen seit 1990 deutlich zurückgegangen. Weiterlesen

Freuen sich die Schuldirektoren zu früh?

Freuen sich die Schuldirektoren zu früh?

Die Schulleiter sollen ihr Lehrerteam künftig selbst zusammenstellen können, verspricht die Regierung. Doch der Gesetzesentwurf lässt für die Behörden Hintertüren offen.

So mancher Schuldirektor in Österreich freut sich wohl schon darauf, bald selbst die Lehrer auszuwählen, mit denen er dann zusammenarbeiten wird. Denn: „Die Schulleitung soll künftig selbst entscheiden können, welche Lehrkräfte aufgenommen werden und jene auswählen, die am besten zu den Bedürfnissen der Schule passen.“ So hat es die Regierung in der Debatte um das geplante Gesetzespaket zur Schulautonomie einmütig verkündet. Die Behörde werde nur dort nachsteuern, wo Personalmangel droht. Weiterlesen

Grafik der Woche: Geldanlagen und ihre Ertragsentwicklung

Grafik der Woche: Geldanlagen und ihre Ertragsentwicklung

Welche Form der Geldanlage bringt den höchsten Ertrag? Wir vergleichen die Ertragsentwicklung von Sparbuch, Lebensversicherung und Aktien in den letzten Jahren.

Früher brauchte man nicht lang zu überlegen, wie das Ersparte vor der Inflation zu schützen sei: Dafür reichte auch schon ein einfaches Sparbuch. Das ist mit den sehr niedrigen Zinsen vorbei. Unsere Grafik zeigt, welche Form der Geldanlage in den Jahren vor 2017 welchen Ertrag gebracht hat. Der fiktive Sparer hat dabei pro Monat eine Summe von 100 Euro (in heutigem Wert) beiseite gelegt bzw. investiert: Weiterlesen

Warum die Steuerzahler schlechter dran sind als die Parteien

Warum die Steuerzahler schlechter dran sind als die Parteien

Die Regierung trödelt bei der kalten Progression, daher werden die Lohnsteuerzahler wieder von der Inflation getroffen. Die Parteienförderung hingegen ist längst wertgesichert.

Trotz mehrfacher Schwüre, die sogenannte kalte Progression abzuschaffen, stehen die ÖVP und noch mehr die SPÖ auf der Bremse. Das wird die Lohnsteuerzahler Geld kosten. Weiterlesen

Grafik der Woche: Geringe Stromkosten, aber nicht für Konsumenten

Grafik der Woche: Geringe Stromkosten, aber nicht für Konsumenten

Der Kaufpreis für ein Produkt hängt manchmal nur wenig mit der Nachfrage und den Kosten zusammen, die der Produkthersteller hat. Ein Beispiel dafür ist der elektrische Strom.

Unsere Grafik zeigt: Ginge es beim Strompreis in erster Linie um die Kosten für die Energie und das Netz, wäre Strom günstiger geworden. Denn seit 1996, dem Beginn der Datenaufzeichnung, ist die Inflation stärker gestiegen als eben die Kosten für den Strom und das Netz: Weiterlesen

Weniger Geld für die gleiche Arbeit – tatsächlich?

Weniger Geld für die gleiche Arbeit – tatsächlich?

Immer wieder ist zu hören, dass die um die Kaufkraft bereinigten Löhne sinken. Das stimmt so nicht und schafft nur schlechte Stimmung. Auch die Jungen erhalten für gleiche Arbeit mehr Lohn als früher.

In Radioberichten, in Zeitungen, in Interviews von Politikern mehrerer Parteien: Immer wieder heißt es: „Die Reallöhne sinken!“ Der Hörer oder Leser ist zu Recht erbost: Da arbeitet man wie immer, aber man kann sich um den Lohn, wenn die Inflation berücksichtigt ist, weniger kaufen als früher. Weiterlesen

Gewerbeordnung: Zurück zum Start, bitte!

Gewerbeordnung: Zurück zum Start, bitte!

Bei der geplanten Reform geht nichts weiter. Warum also nicht gleich in einer echten Neuordnung Unternehmensgründungen erleichtern? Das empfehlen auch die Wirtschaftsweisen – für das ohnehin einfachere deutsche Gesetz, wohlgemerkt.

Bei der groß angekündigten Reform der Gewerbeordnung geht nichts weiter. Die Koalitionsparteien sind über Punkte uneinig, die das Baugewerbe bzw. Scheinselbständigkeit betreffen. Statt an Detailfragen zu scheitern, sollten SPÖ und ÖVP gleich einen anderen Weg gehen und die Gewerbeordnung völlig neu denken. „Die Regierung bleibt mit dem bisherigen Gesetzesentwurf hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Die regulierten Gewerbe werden um kein einziges weniger. Und es gibt noch immer keinen einheitlichen Schein für alle freien Gewerbe“, stellt Hanno Lorenz fest, Mitautor der Publikation „Warum die Gewerbeordnung ein übler Geselle ist“. Weiterlesen

Österreichs riesige Pensions-Verpflichtungen

Österreichs riesige Pensions-Verpflichtungen

Die Renten, die den Versicherten zustehen, sind gemessen an der Wirtschaftsleistung fast nirgendwo so hoch wie in Österreich. Bleibt das Wachstum schwach oder steigen die Zinsen, bleibt im Budget noch weniger Geld für Zukunftsinvestitionen.

„Nichts Genaues weiß man nicht.“ So könnte man zusammenfassen, wie der Experte der OECD Christopher Prinz die Entwicklungen im österreichischen Pensionssystem einschätzt. Die neuen Zahlen über das Pensionsantrittsalter oder die Invaliditätspensionen, die das Sozialministerium vorgelegt hat, sind laut Prinz gar „wertlos“. Ob bisherige Änderungen im Pensionssystem etwa das Antrittsalter heben oder nicht, will der OECD-Experte daher nicht abschließend beurteilen. Er befürchtet aber, „dass wir bisher noch gar nichts erreicht haben“. Weiterlesen

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