Warum die SPÖ zu Recht die Gewerbeordnung entrümpeln will

Warum die SPÖ zu Recht die Gewerbeordnung entrümpeln will

Das Bemühen um eine liberalisierte Gewerbeordnung ist sehr zu begrüßen. Deren Eckpunkte sollten eine einzige Gewerbeumlage, viel weniger reglementierte Gewerbe und mehr Konsumentenschutz durch Haftpflicht sein.

Es ist eine goldene Gelegenheit: Die SPÖ will das freie Spiel der Kräfte im Parlament nutzen, um eine deutlich weitergehende Liberalisierung der Gewerbeordnung durchzusetzen – ein Vorhaben, dass sehr zu begrüßen ist. Denn die Wirtschaftskammer konnte bisher ihre Interessen auf Kosten unternehmerisch denkender Menschen durchsetzen. Andere Parteien haben ja schon signalisiert, dass sie die SPÖ beim Plan unterstützen würden, die Gewerbeordnung zu entrümpeln. Noch tagt das Parlament, es ließe sich also machen. Weiterlesen

Grafik der Woche: Wo Computerisierung stattfinden wird

Grafik der Woche: Wo Computerisierung stattfinden wird

Wie wahrscheinlich ist es, dass in naher Zukunft jetzt von Personen ausgeführte Tätigkeiten von Maschinen erledigt werden? Das ist in verschiedenen Branchen recht unterschiedlich, wie unsere Grafik zeigt.

Computer und andere programmierbare Maschinen verfügen über immer bessere Fähigkeiten. Wie wahrscheinlich ist es, dass in naher Zukunft solche Maschinen gewisse, jetzt von Personen ausgeführte Tätigkeiten in Österreich übernehmen können? Das ist in verschiedenen Berufszweigen recht unterschiedlich, wie das IHS berechnet hat: Weiterlesen

Bildungsaufstieg? Wie aus einer guten Nachricht eine schlechte wird

Bildungsaufstieg? Wie aus einer guten Nachricht eine schlechte wird

Mit relevanten Größen berechnet, ist die Bildungsmobilität recht hoch. Ein Kommentar von Wolfgang Feller, Bildungsexperte der Agenda Austria.

In der aktuellen Ausgabe von „Bildung in Zahlen“ widmet sich die Statistik Austria dem Thema der Bildungsmobilität. Eine der – international üblichen – Kennziffern bestimmt den Anteil an Studienanfängern, von denen mindestens ein Elternteil bereits einen Hochschulabschluss vorweisen kann. Je höher der Anteil der sogenannten Akademikerkinder, desto geringer die Bildungsmobilität und daher die soziale Durchlässigkeit. Und umgekehrt. Weiterlesen

Für den Bürger bleibt immer weniger übrig

Für den Bürger bleibt immer weniger übrig

Der Staat holt sich einen spürbar größeren Teil des erarbeiteten Wohlstands als vor 20 Jahren. Allein das zeigt, dass Österreich nicht an zu geringen Einnahmen leidet, sondern an zu hohen Ausgaben. Anzusetzen wäre etwa bei Pensionen und Förderungen.

Manchmal muss man einen Schritt weiter zurück machen, um ein besseres Bild der aktuellen Lage zu bekommen. Das trifft etwa zu, wenn man betrachtet, wie viel an Steuern jeder in Österreich Ansässige im Lauf der Zeit bezahlt hat bzw. bezahlt. Weiterlesen

Grafik der Woche: Wo es besonders viel Wohnung für´s Geld gibt

Grafik der Woche: Wo es besonders viel Wohnung für´s Geld gibt

Am meisten Wohnfläche gibt es für 200.000 Euro in Budapest, am wenigsten im inneren Bereich Londons. Wien liegt preislich im oberen Mittelfeld.

In Zeiten niedriger Zinsen ist „Betongold“ attraktiv. Angenommen Sie können 200.000 Euro aufbringen: In welcher europäischen Stadt bekämen Sie dafür eine Wohnung in einer Größe, mit der Sie zufrieden wären? Unsere Grafik zeigt, wie groß eine Wohnung um diese Summe in verschiedenen Städten ausfällt:
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Was sich das neue Regierungsteam von Deutschland abschauen sollte

Was sich das neue Regierungsteam von Deutschland abschauen sollte

Die hohe Arbeitslosigkeit ist ein zentrales Problem. Die erneuerte Koalition sollte sich am erfolgreichen Nachbarn Deutschland orientieren, um wieder mehr Menschen zu Jobs zu verhelfen.

Vor zehn Jahren wurde Österreich wegen seiner niedrigen Arbeitslosigkeit gefeiert, während in Deutschland gleichzeitig mehr als fünf Millionen Menschen ohne Job waren. Heute ist die Lage umgekehrt: Im zehnmal kleineren Österreich wurden zu Jahresbeginn knapp 500.000 Arbeitslose gezählt, also im Verhältnis etwa so viele wie einst in Deutschland. Dort hat sich die Zahl seither hingegen halbiert. Das wirft die Frage auf: Was könnte Österreichs neues Regierungsteam aus diesem Erfolg der Nachbarn lernen? Weiterlesen

Grafik der Woche: Wer im Haushalt wieviel verdient

Grafik der Woche: Wer im Haushalt wieviel verdient

Am geringsten ist der Einkommensunterschied zwischen Mann und Frau in Dänemark, am höchsten in Deutschland.

Auch wenn die Zahl der Singles steigt, so leben in den meisten Haushalten doch mehrere Personen. Die OECD hat nun untersucht, wie die Einkommensverteilung zwischen heterosexuellen Paaren mit Kindern aussieht, die einen gemeinsamen Haushalt führen: Weiterlesen

Bildungs-Zahlen, die in die Irre führen

Bildungs-Zahlen, die in die Irre führen

Aufgrund neuer Zahlen der Statistik Austria klagen Parteien und Studentenvertreter über eine niedrige Bildungsmobilität. Dabei verzerren ausländische Studierende die Statistik. Die Realität ist positiver – Handlungsbedarf herrscht trotzdem.

Um ein bestehendes Problem effektiv lösen zu können, ist eine gründliche Analyse der Ursachen nötig. Sonst marschiert man mit hoher Wahrscheinlichkeit in die falsche Richtung. Weiterlesen

Volksbegehren als Schuss ins (Frauen-)Knie

Volksbegehren als Schuss ins (Frauen-)Knie

Die Forderungen der Frauenplattform wie höherer Mindestlohn kommen einem Programm zur Arbeitsplatzvernichtung gleich. Und gegen den Gehaltsunterschied – den Gender-Pay-Gap – gibt es ein wirksameres Mittel.

Was ist gut für Frauen? Welche Maßnahmen bringen die Gleichberechtigung tatsächlich voran? Die Proponentinnen des neuen Frauenvolksbegehrens haben eine Liste von Forderungen vorgelegt, die ihrer Meinung nach diesen Zweck erfüllen. Wer ein wenig darüber nachdenkt, muss aber zu einem ganz anderen Schluss kommen: Diese gleichen nämlich einem Arbeitsplatzvernichtungsprogramm. Und damit ist den Frauen ganz eindeutig nicht geholfen, ist Berufstätigkeit doch die beste Absicherung gegen Armut und Ausgrenzung. Andere Ideen, die wir kurz skizzieren, kämen dem Ziel der gleichen Chancen für Frauen näher. Weiterlesen

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